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Versammlungsgruppe des Deutschen Synodenweges; Einige Texte bedürfen der Zustimmung des Vatikans

Bonn, Deutschland – Die Vollversammlung der Deutschen Synode Track Meeting in Frankfurt vom 8. bis 10. September beginnt mit einer Diskussion über einen 32-seitigen Text zur Sexualmoral, der auf dem Treffen angenommen werden kann, sowie acht weitere Texte, einige mit weitreichenden Vorschlägen für Reformen in der Kirche.

In kirchenpolitischer Hinsicht lassen sich die 14 für die erste oder zweite Lesung in Frage kommenden Texte in zwei Kategorien einteilen: solche, die ohne Zustimmung Roms angenommen werden können und zu konkreten Veränderungen in Deutschland führen, und solche, bei denen die Entscheidungsgewalt beim Vatikan liegt . .


Deutsche Katholische Nachrichtenagentur KNA Ich erwähnte, dass die Reform des kirchlichen Arbeitsrechts in die erste Kategorie fällt. Derzeit erlaubt das Gesetz der Kirche, Menschen, die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben, auszuschließen. Die Bearbeitung wird allgemein erwartet.

Die zweite Kategorie umfasst Texte, die die Ordination von Frauen vorschlagen und eine Verringerung des priesterlichen Zölibats fordern, KNA genannt. Zum letzten Punkt könnten sich deutsche Reformer auch auf Veränderungsforderungen von anderen Orten der Weltkirche beziehen, etwa vom Amazonas.

Zunehmend werden Fragen nach den Befugnissen des synodalen Weges gestellt. In einer im Juli veröffentlichten Erklärung sagte der Vatikan, Deutschlands katholisches Reformprojekt habe „nicht die Macht, Bischöfe und Gläubige zu zwingen, neue Regierungsformen und neue Ansätze in Lehre und Moral anzunehmen“. Mit diesen Worten können diejenigen rechnen, die davor gewarnt haben, dass Deutschland einen besonderen Reformkurs einschlägt und eine Spaltung der Kirche verursacht. Doch die Reformer wirken ahnungslos.

„Es bleibt abzuwarten, ob Reform- und vor allem Handlungswille vorhanden ist, die dem in den letzten Monaten gestiegenen Bewusstsein für die gravierenden Probleme im kirchlichen Leben entsprechen“, sagte Julia Knope, Theologin in Erfurt die führenden Denker der Reformationsbewegung KNA.

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Die beim Frankfurter Treffen anwesenden Bischöfe dürften sich stärker auf den Vatikan konzentrieren als bei früheren Konzilen. Rom hat die zweite Stufe der Weltbischofssynode rund um die von Papst Franziskus initiierte Synode eingeleitet. Dieser Prozess wird im Herbst 2023 in einer großen Bischofsversammlung gipfeln, an der viele deutsche Bischöfe teilnehmen werden. Dies wird das Forum sein, in dem wegweisende Entscheidungen getroffen und als Empfehlungen an den Papst weitergeleitet werden können.

Das Ziel ist, dass der synodale Prozess in Deutschland diesen Prozess in irgendeiner Weise speist. Das sagte kürzlich Kardinal Mario Gretsch, Generalsekretär der Bischofssynode KNA Er vertraut nach wie vor auf den Weg der Synode. Doch bisher habe der Vatikan noch nicht einmal das Präsidium des Synodenprozesses zu einem Treffen eingeladen, berichtete die Kuwait News Agency und fügte hinzu, es sei noch nicht klar, wie sich Roms kalte Schulter auf den Verlauf der Generalversammlung in Frankfurt auswirken werde.

Bischof Bertram Meyer von Augsburg betonte, dass der synodale Prozess im Ausland genau beobachtet werde. Vor allem in Polen höre er Bedenken, „dass unser synodaler Kurs in Deutschland Ziele jenseits des katholischen Rahmens anstreben könnte“.

Er fügte hinzu: „Es ist keine Änderung des ‚Systems‘ der Kirche erforderlich, sondern wir müssen die Frage beantworten: Wie können wir den Menschen von heute Jesus Christus und sein Evangelium verkünden?“ Das sagte er vielen Menschen, die von Krisen nicht bewältigt wurden, wollen keine neue, ganz andere Kirche, sondern eine geistig erneuerte Kirche.

Mayer ist zuständig für die internationalen Angelegenheiten der Deutschen Bischofskonferenz und hat durch seine langjährige Tätigkeit im Staatssekretariat gute Kontakte zum Vatikan. Er äußerte seine Meinung dazu Katholische Sontags Zeitung Zeitung.

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Die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken haben den Kurs der Synode 2019 im Zuge des Missbrauchsskandals von Geistlichen in Deutschland auf den Weg gebracht. Der Prozess umfasst Foren, in denen Fragen diskutiert werden, und Versammlungen, in denen Personen aus den Foren berichten und Vorschläge diskutiert und abgestimmt werden. Einige Texte müssen nicht nur die Zustimmung von mehr als zwei Dritteln aller geistlichen und weltlichen Delegierten haben, sondern auch die Zustimmung von mehr als zwei Dritteln der Bischöfe.