Limburger Zeitung

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Vakuumlöten – worum geht es bei dem Verfahren?

Eine Löttechnologie mit Zukunft – Vakuumlöten gibt Ihnen zahlreiche Vorteile, die Sie mit herkömmlicher Löttechnologie nicht erreichen können. Profitieren Sie von unserem modernen Maschinenpark!

Beim Vakuumlöten als Metallbearbeitungsverfahren werden zwei gleich- oder verschiedenartige Werkstoffe mittels eines Lotes als Zusatzwerkstoff miteinander verbunden. Das geschieht bei hoher Temperatur in einer Vakuumatmosphäre. Das Lötmaterial schmilzt darin auf, die Fügepartner werden benetzt und bei der nachfolgenden Abkühlung und Erstarrung zusammen verbunden. Das Vakuum soll dabei eine nachteilige Wechselwirkung der Lot- und Grundwerkstoffe mit der Umgebung und somit eine Schädigung der Werkstoffe verhindern. Vakuumlöten von Metallen macht die Benutzung von Flussmitteln nicht erforderlich. Es beugt der Entstehung von Fehlstellen in der Verbindungszone vor, sodass die erzielbaren Festigkeiten im Bereich der Grundwerkstofffestigkeit liegen können.

Darüber hinaus oxidieren die Bauteile selbst bei hohen Löttemperaturen nicht. Dank Vakuumlöten von Stahl lassen sich Bauteile in Modulbauweise konstruieren und fertigen. Komplexe Bauteile können außerdem dadurch kostengünstig realisiert werden. Das Verfahren reduziert zudem den Aufwand für Vor- beziehungsweise Nachbearbeitung. Bei uns bieten wir das Vakuumlöten als eine besonders reine Methode, die keine Überhitzung hervorruft und die Spannungen bei einer überaus hohen Festigkeit des Lötortes reduziert.

Als eine fortschrittliche Technologie der Wärmebehandlung von Metallen bietet Löten im Vakuumofen die Arbeitsgänge Löten und Härten in einem Prozess zu kombinieren. Im Prinzip basiert die Methode auf der Benutzung von Vakuumöfen und einem entsprechenden Binder (Lot). Dieses Verfahren ist als eines der fortschrittlichsten und zuverlässigsten Verfahren in der Bearbeitung von Metallen anerkannt.

Verschieden Verfahrensarten beim Vakuumlöten

Stahl als Material eignet sich sowohl für das Stahl- als auch für das sogenannte Weichlöten. Die Unterschiede zwischen den beiden Prozessen liegen vor allem bei der Arbeitstemperatur und unterschiedlichen Lotmaterialien. Weichlöten erfolgt in einem Temperaturbereich bis zu 450 Grad Celsius, während Stahllöten bei höheren Temperaturen durchgeführt wird. Vakuumlöten von Stahl erfordert die Verwendung eines Lötmittels mit einem Schmelzpunkt von über 450 Grad Celsius. Stahllöten kann zum Beispiel auch bei Messing-, Kupfer-, Aluminium- oder Stahllegierungen verwendet werden.

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Vorteile der Wärmebehandlung von Metallen

Das Vakuumlöten gehört zu den besonders erprobten Fügeverfahren und setzt hohe Standards an. Die entscheidenden Vorteile des Vakuumlötens von Stahl sind:

  • Durch übersteigende Schweißzonen fehlt einfach eine heterogene Struktur
  • Es können dabei verschiedene Wertstoffe kombiniert werden
  • Vakuumlöten von Metallen lässt keine Verunreinigung von Ausgangsmaterialien zu
  • Besonders gute Festigkeit der Verbindung
  • Korrosionsprobleme entfallen
  • Eine Überhitzung bei der Behandlung von Arbeitsteilen ist kaum möglich
  • Der Löt- und Härteprozess kann bequem innerhalb eines Zyklus durchgeführt werden
  • Vakuumlöten von Stahl gewährleistet eine hohe Qualität der Fügeverbindung durch Diffusion zwischen Grundwerkstoff und Lot
  • Die gleichmäßige Erwärmung im Vakuumofen bedeutet einen geringeren Verzug
  • Programmgesteuerte Anlagen ermöglichen eine hohe Reproduzierbarkeit