Limburger Zeitung

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In einem Gebäude neben einer alten deutschen Synagoge wurden Einschusslöcher gefunden

Suspension

In der Tür eines ehemaligen Rabbinerhauses neben einer alten Synagoge in der deutschen Stadt Essen wurden vier Löcher gefunden, und ein regionaler Sicherheitsbeamter sagte, dass ein Verdächtiger für das gesucht werde, was er als Angriff bezeichnete.

Die Polizei im Westen der Stadt sagte, Zeugen hätten sie am Freitagmorgen auf die Einschusslöcher aufmerksam gemacht. Sie sagten, niemand sei verletzt worden, es bestehe keine Gefahr für die Öffentlichkeit, und sie würden die Umstände des Geschehens untersuchen.

Die Videopolizei zeigt möglicherweise jemanden, der auf die Tür schießt, konnte jedoch aufgrund der schlechten Qualität der Aufzeichnung keine weiteren Details nennen.

„Der Anschlag auf die alte Synagoge in Essen erschüttert mich zutiefst“, berichtet die deutsche Nachrichtenagentur dpa. Er sagte, die Videoaufnahmen würden ausgewertet und die Polizei suche nach einem männlichen Tatverdächtigen.

Nach Angaben der Stadtverwaltung ist das Haus des Rabbiners derzeit unbewohnt, beherbergt aber ein Institut für deutsch-jüdische Geschichte.

Die alte Synagoge ist heute das Essener Haus jüdischer Kultur. Mitglieder der jüdischen Gemeinde beten in einer neuen Synagoge anderswo in der Stadt, versammeln sich aber manchmal zu besonderen Anlässen in der alten Synagoge, wie zum Beispiel zum Gedenken an den Nazipogrom vom 9. November 1938, bei dem Juden in ganz Deutschland und Österreich terrorisiert wurden.

Die alte Synagoge und das Haus des Rabbiners wurden während dieser Pogromnacht, der Kristallnacht, in Brand gesteckt und von innen zerstört.

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