Limburger Zeitung

Deutsche und europäische Nachrichten, Analysen, Meinungen und aktuelle Nachrichten des deutschen internationalen Senders.

Die ersten deutschen Truppen treffen in Litauen ein

Die ersten deutschen Truppen treffen in Litauen ein

Aufgrund der veränderten Sicherheitslage in Europa ist eine ständige Präsenz von etwa 4.800 Soldaten geplant.

Werbung

Deutschland hat mit der Stationierung von Truppen in seinem NATO-Verbündeten Litauen begonnen. Der deutsche Verteidigungsminister nannte dies einen „wichtigen Schritt“.

Dies ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass deutsche Soldaten dauerhaft außerhalb des Landes stationiert sind.

Etwa zwei Dutzend Soldaten sollten am Montag eingesetzt werden, um vor Ort in Litauen die Voraussetzungen für die Ankunft weiterer Truppen zu schaffen.

Als Reaktion auf die veränderte Sicherheitslage in Europa verpflichtete sich die Bundesregierung, eigenständig eine kampfbereite und fähige Kampfeinheit nach Litauen zu entsenden.

Die Deutsche Presse-Agentur (DPA) berichtete, dass die Brigade bis 2027 einsatzbereit sein soll.

Es wird eine ständige Präsenz von etwa 4.800 Soldaten und etwa 200 Bundeswehrangehörigen geben, die ihre Familien mitbringen können.

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete, sei das Erstkommando am Montag mit Armeeinspekteur Generalleutnant Alfons Mees nach Litauen gereist.

In Vilnius werden die ersten Truppen der Brigade vom litauischen Verteidigungsminister Laurinas Kasciunas begrüßt.

Das anfängliche Kommando soll bis Ende 2024 auf eine Einsatztruppe von etwa 150 Männern und Frauen anwachsen.

Pistorius kündigte am Donnerstag einen Plan zur Vereinfachung und Neuorganisation der militärischen Führung des Landes an, um die Streitkräfte der größten europäischen NATO-Mitglieder „kriegsfähig“ zu machen.

Pistorius wies auf die Gefahr eines möglichen künftigen russischen Angriffs auf ein NATO-Land hin.

Er hat wiederholt gesagt, dass das deutsche Militär „kriegsfähig“ werden müsse – eine Wortwahl, die manche in Deutschland angesichts der nach dem Zweiten Weltkrieg herrschenden militärischen Vorsichtskultur widersprüchlich finden.

Im Jahr 2022 versprach Scholz, die deutschen Verteidigungsausgaben auf das NATO-Ziel von 2 % des BIP zu erhöhen – eine Quote, die Deutschland wie viele andere Länder schon lange nicht mehr erreicht hat – und richtete einen speziellen 100-Milliarden-Euro-Fonds zur Unterstützung der deutschen Wirtschaft ein. . Modernisierung der deutschen Armee.

Siehe auch  Rheinmetall liefert 50 gebrauchte deutsche Leopard-1-Panzer in die Ukraine