Limburger Zeitung

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Wöchentliche Verluste nahe EUR/USD 1,1150, deutsches BIP, US-Inflation

  • Der EUR/USD leckt seine Wunden auf dem 19-Monats-Tief und gibt von den jüngsten Intraday-Hochs nach.
  • Inmitten gemischter Sorgen über Russland und die Ukraine bleiben die Märkte träge und haben bis Freitag einen weichen Start.
  • Casimir von der EZB erwartet einen kurzfristigen Anstieg der Inflation, wobei die Fortschritte beim deutschen Verbrauchervertrauen die EZB-Falken mehr ärgern als das wichtige BIP.
  • Das US-BIP im 4. Quartal stieg, die Inflationserwartungen stiegen, aber der PCE-Preisindex wartet.

Der EUR/USD bewegt sich während des Einbruchs am Freitagmorgen um 1,1150, da die Märkte nach der Sitzung mit hoher Volatilität nach der Fed stagnieren.

Dabei erholte sich das Hauptwährungspaar von seinen niedrigsten Niveaus seit Juni 2020, dem Blitz des Vortages und dem viertägigen Rückgang. Dennoch ist die Notierung für den größten wöchentlichen Rückgang seit Mitte Juni 2021 Brace.

Die jüngste Entscheidung des Marktes kann mit einer vorsichtigen Stimmung vor vorläufigen Messungen des deutschen BIP im vierten Quartal einhergehen, mit den erwarteten -0,3 % und + 1,7 % früher, sowie dem US-Kern-PCE-Preisindex für Dezember, der + 4,8 % im Jahresvergleich prognostiziert 4,7 % früher.

Es sei darauf hingewiesen, dass EUR/USD-Händler auch Ängste vor einer russischen Invasion in der Ukraine und gemischte Bedenken hinsichtlich der mit der Konföderation verbundenen Gefahren untersuchen. Schließlich sprach US-Präsident Joe Biden mit seinem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Oleksandrovich Zhelensky und drückte gleichzeitig seine Bereitschaft aus, mehr wirtschaftliche Unterstützung zu leisten.

Unter diesen Spielen sind die Renditen 10-jähriger US-Schatzanleihen um 1,81 % gestiegen, wobei die S&P 500-Futures zum Zeitpunkt der Drucklegung bescheidene Gewinne von 4.330 verzeichneten, was einem Rückgang gegenüber dem Vormonat entspricht.

Am Donnerstag zeigte der deutsche GfK-Verbrauchervertrauensindex eine Verbesserung am Endpunkt von -6,7 gegenüber erwarteten -7,8% und zuvor -6,9. Andernorts wuchs das BIP der USA im vierten Quartal um 5,9 % im Jahresvergleich auf 5,5 % Marktkonsens und 2,3 %. In gleicher Weise beliefen sich die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA für die Woche bis zum 21. Januar auf 206.000, verglichen mit den erwarteten 290.000 von 260.000. Auch die Bestellungen für langlebige Gebrauchsgüter in den USA für Dezember fielen im Dezember um -0,9 % und lagen damit unter dem Marktkonsens von -0,5 %.

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Mit Blick auf die Zukunft werden erste Messungen des deutschen BIP den Falken der EZB, insbesondere der Bundesbank, helfen. EUR / USD-Käufer haben jedoch einen langen Weg vor sich.

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Technische Analyse

Der deutliche negative Durchbruch des Swing-Tiefs nahe 1,1165 Mitte Juni 2020 treibt die EUR/USD-Kurse in Richtung eines Hochs von 1,1018 Anfang Mai 2020. Die Basis von 2021 um 1,1185 wirkt auch als Umkehrfilter.