Limburger Zeitung

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Uniper und Vesta schließen sich zusammen, um Ammoniak auf die nordeuropäischen Märkte zu bringen

Das deutsche Energieunternehmen Uniper und das niederländische Unternehmen Vesta Terminals haben eine Absichtserklärung zur Bewertung der Rentabilität unterzeichnet Erweiterung und Umbau des bestehenden Ammoniaklagers in den Niederlanden. Die Unternehmen planen, das bestehende Ammoniaklager im Namen von zu einer neuen Energiezentrale auszubauen Greenpoint Valley und Aufnahme des Betriebs bis 2026.

Der für dieses Projekt realisierte Lagerstandort befindet sich in VlissingenHolland. Die Anlage verfügt derzeit über eine Lagerkapazität von 60.000 Kubikmetern Ammoniak. Vesta gab an, dass sie über zusätzlichen Platz in der Einrichtung verhandeln. Mit dem zusätzlichen Platz wird die Anlage mehr als das Doppelte ihrer ursprünglichen Lagerkapazität für Ammoniak aufnehmen können. Bei Inbetriebnahme des Ammoniak-Hubs wird ein anfänglicher Durchsatz von 0,96 Millionen Tonnen pro Jahr (mpta) erwartet. Später, in der zweiten Phase, wird die Anlage an das niederländische Wasserstoff-Pipelinenetz angeschlossen und kann auf eine Ammoniakproduktion von bis zu 1,92 Millionen Tonnen pro Jahr skaliert werden.

Uniper plant auch den Bau eines Ammoniak-Importterminals in WilhelmshavenDeutschland. Das Projekt Greenpoint Valley wird parallel zum Projekt Ammoniak-Importanlage Wilhelmshaven weiterverfolgt. Dadurch wird eine ungehinderte Versorgung mit Ammoniak gewährleistet, wenn beide Aufsätze in Betrieb sind. Der Bau dieser Anlagen wäre auch eine große Hilfe, um Nordeuropa von russischen Energielieferungen abzukoppeln.

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