Limburger Zeitung

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Traum oder machbar: Gewächshaus zur Selbstversorgung

Biologisch produziertes Obst und Gemüse aus eigenem Anbau für eine autarke Lebensweise –
davon träumen viele Hobbygärtner. Das muss kein Traum bleiben!

Nicht zu klein denken

Ein großes Gewächshaus für Selbstversorgung kann nicht zu groß, aber zu klein sein. Das Mindestmaß liegt bei einer Grundfläche von etwa 10 m². Ein vielfältiges Angebot finden Sie im Gewächshaus-Centrum JULIANA. Dazu die passende Innenausstattung wie Regale und Tische. Das macht professionelle Gartenarbeit noch effektiver.

Geeignete Gewächshäuser im Garten-Centrum JULIANA

Für Einsteiger bietet das Modell HALLS MAGNUM mit seinen rund 10 m² Grundfläche genügend Platz für Biogemüse. Das reicht für die Versorgung eines Ein- bis Zweipersonenhaushaltes.
Mehr Raum findet sich im JULIANA PREMIUM. Bis zu 13 m² Anbaufläche stehen zur Verfügung. Hier ist auch eine Anlehnvariante für die Hausmauer dabei.
Mit 18,8 m² verlockt das Gewächshaus JULIANA GRAND OASE zum Anbau von Salat, Gurken und Tomaten. Die zu erwartende Ernte reicht für eine große Familie. Das Gewächshaus gibt es frei stehend oder zum Anschluss an eine bestehende Mauer.

Unentbehrliches Zubehör

Für die Innenausstattung eines Gewächshauses bietet das Gewächshaus-Centrum passende Accessoires. Thermometer zum Einstecken in den Boden und für die Lufttemperatur, Haken, Winkel und Abbindedrähte. Um den Rauminhalt des Glashauses noch weiter auszuschöpfen, empfiehlt sich das Anbringen von Regalen, Topfhalterungen und Winkelablagen. Ein schattenspendendes Rollo oder Paste zur Verdunklung der Scheiben helfen im Sommer gegen Hitze. Nicht zu vergessen: die Fensteröffner für wirkungsvolles Lüften. Ein großer Alutisch bietet Arbeitsfläche zum Pikieren, Säen und Schneiden von Erntegut.

Im Sommer gut, im Winter noch besser

Der Vorteil eines Gewächshauses ist die nach vorn und hinten verlängerte Gartensaison. Doch wie ist es im Winter? Wer Selbstversorger werden möchte, der wird besonders im Winter auf selbst angebautes Biogemüse nicht verzichten wollen. Eine Heizung einzubauen kostet weiteres Geld, die Energiekosten steigen. Wie kann man im Winter Erträge erzielen, ohne enorme Kosten für die Heizung zu verursachen?

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Tipps für den Winter

Sonnenwärme maximal nutzen: Das Gewächshaus sollte nicht im Schatten stehen und nach der Linie Ost-West ausgerichtet sein. So wird die schräg stehende Wintersonne voll genutzt.
Bei extremer Kälte helfen einige Kerzen, um nachts die Temperatur um bis zu 4 °C zu erhöhen.
In den Boden kann Kuh- oder Pferdemist, zusammen mit einer Laubschicht eingegraben werden. Ähnlich wie bei einem Hochbeet wird so die Zersetzungswärme (Heißrotte) der Bakterien genutzt. Zusätzlich kann die Saat mit Folie oder Vlies abgedeckt werden.

Aussaat im Takt

Frischen Feldsalat, Spinat oder Kresse erntet man im Winter nach einem Zeitplan. Weil sich das Wachstum des winterharten Gemüses verlangsamt, muss die regelmäßige Aussaat schon im Herbst beginnen. Man rechnet etwa mit der dreifachen Wachstumszeit gegenüber der Sommersaison. Wer also im September Feldsalat aussät, kann den Weihnachtsbraten mit frischem, selbst angebauten Salat servieren.

Fazit und Denkanstoß

Ein Gewächshaus zur Selbstversorgung ist nicht ganz billig, aber eine lohnenswerte Investition in die Zukunft. Steigende Energiepreise werden sich auch auf die Lebensmittel niederschlagen. Das biologisch angebaute Gemüse ist eine stabile Währung. Bei sinnvoller Ausnutzung des Raumvolumens kann eine Familie den gesamten Bedarf an Frischgemüse über das Jahr decken.