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Konecranes übernimmt deutsches Kranunternehmen

Konecranes übernimmt deutsches Kranunternehmen

Konecranes hat den Betrieb des deutschen Kran- und Serviceanbieters Kocks Kranbau übernommen und verschafft sich so Zugang zu neuen Kunden in Europa und weltweit.

Die Kocks Kranbau GmbH wurde Anfang 2023 nach der Insolvenz ihrer Muttergesellschaft, der Kocks Ardelt Kranbau GmbH, einem namhaften Kran- und Werftbauer, gegründet. Die Hauptaktivitäten von Kocks Kranbau liegen in Bremen, Hamburg und Oberhausen.

Laut Konecranes lag der jährliche Nettoumsatz des übernommenen Unternehmens in den letzten Jahren zwischen 10 und 12 Millionen Euro (10,85 und 13 Millionen US-Dollar).

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Berichten zufolge wird die Übernahme mehr als 60 Mitarbeiter zu Konecranes bringen und ihnen Zugang zur riesigen installierten Basis von Kocks Ardelt Kranbau in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt ermöglichen.

„Ich bin zuversichtlich, dass das Fachwissen und die Nähe zu den Kunden von Kocks Kranbau in Kombination mit der breiten Präsenz, dem Branchenwissen und der Technologie von Konecranes Port Services unsere Position und unser Angebot als globaler Dienstleister im Hafensektor stärken werden“, sagte Paolo Dazzi, Senior Vizepräsident für Hafendienste bei Konecranes.

Den im April erzielten Kaufpreis gaben Konecranes und Kocks Kranbau nicht bekannt.

Im März erhielt das von Associated British Ports (ABP) betriebene Humber Container Terminal im Hafen von Hull einen neuen Stapler von Konecranes.

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