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Die Zahl der deutschen Schweine ist in drei Jahren um 15 % zurückgegangen

Die Zahl der deutschen Schweine ist in drei Jahren um 15 % zurückgegangen

Die durchschnittliche Anzahl Schweine pro Betrieb sank von 826 auf 810


29. März 2024

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Das Statistische Bundesamt hat die Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung 2023 in einer Pressemitteilung veröffentlicht. Die Befragung wird alle drei bis vier Jahre durchgeführt. Im Gegensatz zur halbjährlichen Bestandszählung werden auch Kleinbetriebe mit weniger als 50 Schweinen oder weniger als 10 Zuchtschweinen in die Erhebung einbezogen.

Nach den endgültigen Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2023 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hielten 27.600 Betriebe in Deutschland am 1. März 2023 insgesamt 22,4 Millionen Schweine. Vor drei Jahren gab es noch 31.900 Betriebe mit 26,3 Millionen Schweinen. Innerhalb von drei Jahren sank die Zahl der Schweinehaltungsbetriebe um 4.300 bzw. 13 %.

Die Zahl der Schweine ist von 2020 bis 2023 um 15 % zurückgegangen, und die durchschnittliche Zahl der Tiere pro Betrieb sank von 826 auf 810 Tiere. Die Zahl der Schweinehaltungsbetriebe stieg in drei Jahren um 21 % auf 7.070 Betriebe zum 01.03.2023. Die Zahl der Schweinehaltungsbetriebe sank um 19 % auf 1,4 Millionen Tiere.

„Die gestern veröffentlichten Ergebnisse der Agrarstrukturerhebung bestätigen die Ergebnisse, die wir bereits aus den halbjährlichen Viehzählungen erhalten haben“, sagte die ISN-Gruppe, die sich um die deutschen Schweinehalter kümmert. „Mit den mehrfachen Krisen seit 2020 kam es zu einem regelrechten Strukturbruch in der Schweinehaltung und insbesondere in der Schweineproduktion. Doch auch jetzt bleiben viele Schweinehalter kritisch gegenüber der Zukunft, auch wenn sich die wirtschaftliche Lage mittlerweile wieder deutlich verbessert hat.“

„Die Hauptursachen der Unzufriedenheit – nämlich mangelnde Sicherheitsplanung und zunehmende Bürokratie – müssen von der Bundesregierung dringend angegangen werden“, schlussfolgerte ISN.

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