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Das deutsche Unternehmen SHS kündigt eine Ausschreibung zur Lieferung von 50.000 Tonnen grünem Wasserstoff an

Das deutsche Unternehmen SHS kündigt eine Ausschreibung zur Lieferung von 50.000 Tonnen grünem Wasserstoff an

Die deutsche Stahlholding Stahl-Holding-Saar (SHS), zu der die Stahlhersteller Dillinger und Saarstahl gehören, hat eine Ausschreibung zur Lieferung von grünem Wasserstoff angekündigt, berichtete Steel Times International. Berichte.

Dabei handelt es sich um den Einkauf von bis zu 50.000 Tonnen lokal produziertem erneuerbarem Wasserstoff für die Unternehmen des Unternehmens im Saarland.

Die geschlossene Ausschreibung ist Teil des Dekarbonisierungsprojekts SHS Power4Steel. Im Rahmen des Projekts will das Stahlunternehmen die bei der Stahlproduktion entstehenden Kohlenstoffemissionen um bis zu 70 % reduzieren.

Ziel der Ausschreibung ist es, grüne Wasserstofflieferanten entlang des grenzüberschreitenden Wasserstoffnetzes MosaHYc in der Grande-Region zu identifizieren, um den Bedarf der SHS-Direktreduktionseisenanlage ab 2027 zu decken. Die Ausschreibung soll bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

SHS baut eine DRI-Anlage in Dillingen sowie Elektrolichtbogenöfen in Dillingen und Pölklingen, die Wasserstoff nutzen werden. Bis 2030 soll der Wasserstoffbedarf des Unternehmens 50.000 Tonnen pro Jahr erreichen und dann auf 120-150.000 Tonnen pro Jahr ansteigen.

Die Stahl-Holding-Saar und ihre Tochtergesellschaften werden im Zeitraum 2027–2028 voraussichtlich jährlich bis zu 3,5 Millionen Tonnen grünen Stahl produzieren.

Anfang des Jahres kündigte ThyssenKrupp eine Ausschreibung zum Kauf großer Mengen Wasserstoff zur Versorgung seines Stahlwerks in Duisburg ab 2028 an. Das Unternehmen sollte im Jahr 2028 104.000 Tonnen Wasserstoff beziehen, mit einer weiteren Steigerung auf 143.000 Tonnen pro Jahr im Jahr 2029. 2035. Im Zeitraum 2036–2037 wird eine jährliche Produktion von 151.000 Tonnen erwartet.

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