Limburger Zeitung

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Cybersicherheit: eine gemeinsame Erklärung der französischen und deutschen Minister für (…)

Ein Aufruf zum Handeln, um verantwortungsvolles staatliches Verhalten und den Aufbau von Kapazitäten zu fördern

Am 23. September 2022 organisierten Frankreich und Deutschland anlässlich der 77. Woche der hochrangigen Generalversammlung der Vereinten Nationen ein Ministertreffen zum Thema „Gestaltung der globalen Cybersicherheit: ein Aufruf zum Handeln zur Förderung verantwortungsvollen staatlichen Verhaltens und Kapazitätsaufbau“.

Neben Catherine Colonna und Annalina Barbock, den französischen und deutschen Außenministern, nahmen eine Reihe von Ministern und führenden Vertretern der Zivilgesellschaft an dem Treffen teil.

Die Redner waren: Olta Šačka, Ministerin für Europa und auswärtige Angelegenheiten von Albanien, Edgars Rinkovic, Außenminister von Lettland, Ranko Krivokapić, Außenminister von Montenegro, Wupke Hoekstra, Außenminister der Niederlande, Pogar Osmani, Außenministerin von Nordmazedonien, Isata Tal Sall, Außenministerin von Senegal, Tania Fagon, Außenministerin von Slowenien, Kai Sawyer, Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten von Finnland, Chris Pinter, Vorsitzender von Global Cyber ​Experience Forum, Luisa Parájes Kubik, Professorin für Internationale Sicherheit, Tecnologico de Monterrey (Mexiko). Vertreter aus Kanada, Kolumbien, der Demokratischen Republik Kongo, Dänemark, der Dominikanischen Republik, der Republik Korea, der Republik Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union nahmen ebenfalls teil. In einer Besprechung.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die regelbasierte internationale Ordnung sowohl online als auch offline verteidigt werden muss und dass Cybersicherheit eines der bestimmenden Politikfelder unserer Zeit ist.

Die Teilnehmer hoben die wichtige Arbeit hervor, die im Rahmen der Vereinten Nationen geleistet wurde, um Regeln zu definieren, die Sicherheit und Stabilität im Cyberspace garantieren. Sie erkannten jedoch, dass böswillige Cyberaktivitäten immer noch erheblichen Schaden anrichten können und dass als Reaktion darauf die Weiterentwicklung und Verbesserung der Regeln von entscheidender Bedeutung ist. Darüber hinaus betonten die Teilnehmer die Notwendigkeit, Kapazitäten aufzubauen und die Umsetzung dieser Regeln auf der ganzen Welt zu unterstützen, da der Cyberspace keine Grenzen kennt.

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Vor diesem Hintergrund begrüßten die an der Veranstaltung „Shaping Global Cybersecurity“ teilnehmenden Länder den Vorschlag, ein Aktionsprogramm der Vereinten Nationen zur Förderung des verantwortungsvollen staatlichen Verhaltens bei der Nutzung von IKT im Kontext der internationalen Sicherheit als dauerhafte, umfassende Maßnahme aufzustellen -orientierten und ergebnisorientierten Mechanismus.

Sie bestanden darauf, dass dieses Arbeitsprogramm darauf ausgerichtet sein sollte, die Staaten bei ihren Bemühungen zu unterstützen, die eingegangenen Verpflichtungen bezüglich der Nutzung von IKT im Zusammenhang mit der internationalen Sicherheit umzusetzen, insbesondere den Rahmen für verantwortungsvolles staatliches Verhalten. Sie bekräftigten, dass das künftige Arbeitsprogramm auch ein umfassendes und dauerhaftes Forum für die Diskussion und Weiterentwicklung dieses Rahmens und die Bewältigung neuer Herausforderungen im Zusammenhang mit der Nutzung von IKT im Kontext der internationalen Sicherheit bieten wird. Das Arbeitsprogramm sollte auch die Beteiligung und Zusammenarbeit mit relevanten Interessenträgern fördern.