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Chinesische und deutsche Außenminister treffen sich am Rande der UN-Generalversammlung – Xinhua

Der chinesische Staatsrat und Außenminister Wang Yi (rechts) trifft sich mit der deutschen Außenministerin Annallina Birbock am Rande der 77. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York, Vereinigte Staaten, 22. September 2022. Roy)

NEW YORK, 23. September (Xinhuanet) — Der chinesische Staatsrat und Außenminister Wang Yi traf am Donnerstag mit seiner deutschen Amtskollegin Annalena Birbock zusammen und betonte die Bedeutung der Stärkung der chinesisch-deutschen Partnerschaft in der aktuellen internationalen Situation.

Während des Treffens am Rande der 77. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen sagte Wang, dass die praktische Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland seit ihrem letzten Treffen in Bali, Indonesien, große Fortschritte gemacht habe, eine positive Botschaft aussende und das Potenzial demonstriere Widerstandsfähigkeit der chinesisch-deutschen Beziehungen.

Die stetigen Fortschritte in der umfassenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 50 Jahren seien den beiden Völkern zugute gekommen, sagte Wang und fügte hinzu, dass die Kontakte gestärkt und vertieft werden sollten, da es keinen grundlegenden Interessenkonflikt zwischen den beiden Ländern gebe. gegenseitiges Verständnis.

Er sagte, beide Seiten sollten sich angemessen auf den Austausch auf hoher Ebene und zwischenstaatliche Konsultationen vorbereiten, verschiedene Bereiche der Zusammenarbeit umfassend überprüfen und die Entwicklung der bilateralen Beziehungen in den nächsten 50 Jahren bestimmen.

Unter den gegenwärtigen Umständen sei es von großer Bedeutung, die umfassende strategische Partnerschaft zwischen China und Deutschland weiter zu stärken, sagte Wang und fügte hinzu, dass die chinesische Seite bereit sei, mit Deutschland zusammenzuarbeiten, um ihre gebührenden Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen als wichtige Länder für die gegenseitige Zusammenarbeit zu erfüllen. Beiträge zu Frieden und Entwicklung.

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Barbock sagte ihrerseits, Deutschland halte an der Ein-China-Politik fest und lege großen Wert auf den hochrangigen Austausch und die Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen mit China.

Barbock bezeichnete China als eine wichtige Weltmacht und sagte, Deutschland schätze Chinas ehrgeiziges Ziel, die Emissionen zu reduzieren, und seine beispielhafte Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels.

Sie sagte, Deutschland sei bereit, die Zusammenarbeit mit China bei der grünen Transformation und innovativen Entwicklung zu stärken und in Bereichen wie der Erreichung des Ziels des Pariser Klimaabkommens und der gemeinsamen Bewältigung globaler Herausforderungen eine Führungsrolle zu übernehmen.

Sie tauschten sich auch über die Ukraine-Frage aus.

Wang erläuterte die „vier Gebote“, die der chinesische Präsident Xi Jinping zu diesem Thema vorgebracht habe, und sagte, die chinesische Seite habe sich immer dafür eingesetzt, Friedensgespräche zu erleichtern. Er sagte, die internationale Gemeinschaft solle konzertierte Anstrengungen unternehmen, um einen Waffenstillstand zu gewährleisten und den Konflikt zu beenden, damit bald Frieden erreicht werden könne.

In der Zwischenzeit, fügte Wang hinzu, sollten die humanitären Notfälle und die Spillover-Effekte der Krise angemessen behandelt werden.

Die beiden Seiten tauschten sich unter anderem auch über die Nuklearfrage auf der koreanischen Halbinsel aus.