Limburger Zeitung

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Deutsches Projekt zur Untersuchung von Eisen für die Speicherung und den Transport von Wasserstoff

15. August (jetzt erneuerbare Energie) – Ein deutsches Projekt, das von der Universität Duisburg-Essen (UDE) koordiniert wird, wird die potenzielle Verwendung von Eisen für die sichere Speicherung und den sicheren Transport von grünem Wasserstoff untersuchen.

Ein Team um UDE-Professor für Mineralien Rüdiger Deike will ein Konzept zur industriellen Umsetzung eines Ansatzes entwickeln, der die Erzeugung von grünem Wasserstoff aus Sonnenenergie an Orten mit starker Sonneneinstrahlung und die anschließende Reduktion von Eisenerz zu Eisen beinhaltet durch eine chemische Reaktion. Das Eisen in Form von Briketts oder Pellets wird dann dorthin transportiert, wo durch die Rückreaktion Wasserstoff und Eisenoxid gewonnen und bedarfsgerecht verwendet werden.

Das als Me2H2-Eisendampfverfahren bekannte Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre mit insgesamt 1,3 Millionen Euro gefördert.

An der Forschungsinitiative sind neben dem UDE-Projektkoordinator die TU Clausthal und das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT) sowie die thyssenkrupp Steel Europe AG und die SMS Group als assoziierte Partner beteiligt.

(1 EUR = 1,029 US-Dollar)

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Siehe auch  Elektromobilität – die Absage der deutschen Verkehrspolitik an die Realität