Limburger Zeitung

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Der deutsche Gesetzgeber gibt zu, dass der IS Völkermord an den Jesiden begangen hat

BAGDAD (IraqiNews.com) – Der deutsche Gesetzgeber hat zugegeben, dass die Aktionen von ISIS-Terroristen gegen die kurdischsprachige jesidische Minderheit im Nordwesten des Irak im Jahr 2014 Völkermord waren, wie von UN-Ermittlern beschrieben. Laut dem Nachrichtensender Al Arabiya.

Ein Mitglied der deutschen Grünen berichtete, dass die Anerkennung des Völkermords ein wesentlicher Schritt zur Überwindung der Traumata ist, die der jesidischen Gemeinschaft zugefügt wurden.

Das Mitglied der Grünen fügte hinzu, dass ein friedliches und sicheres Leben unser Ziel für die jesidische Gemeinschaft sein sollte.

Deutschland hat eine große jesidische Gemeinschaft und ist eines der wenigen Länder, das rechtliche Schritte gegen ISIS eingeleitet hat.

Im vergangenen November verurteilte ein deutsches Gericht einen irakischen Extremisten des Völkermords an der jesidischen Minderheit in einem Präzedenzfall, der von der Friedensnobelpreisträgerin Nadia Murad als Sieg im Kampf um die Anerkennung der Menschenrechtsverletzungen durch ISIS gepriesen wurde.

Insbesondere die jesidische Minderheit wurde von der extremistischen Organisation ISIS verfolgt, wobei Frauen gefangen genommen und Hunderte von Männern getötet wurden.

Ein Untersuchungsteam der Vereinten Nationen gab im Mai 2021 bekannt, dass es klare und überzeugende Beweise dafür gesammelt hat, dass ISIS-Terroristen einen Völkermord an den Jesiden begangen haben.

Siehe auch  Deutschland: Die Grünen verdrängen den Bürgermeister von Dubbingen wegen rassistischer Äußerungen Nachrichten | D.W.