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Aktivisten durchkreuzen Teslas deutsche Gigafactory-Ausbaupläne mit Baumhäusern

Aktivisten durchkreuzen Teslas deutsche Gigafactory-Ausbaupläne mit Baumhäusern

Klimaaktivisten sagen, Teslas Pläne zur Erweiterung seiner Berliner Fabrik gefährden das Trinkwasser der Anwohner

    Aktivisten durchkreuzen Teslas deutsche Gigafactory-Ausbaupläne mit Baumhäusern

Letzte Woche lehnten die Bewohner einer Stadt in der Nähe von Teslas einzigem europäischen Montagewerk in Deutschland in einer unverbindlichen Abstimmung die geplanten Expansionspläne des Unternehmens mit überwältigender Mehrheit ab. Jetzt errichten Umweltaktivisten ihre Lager hoch oben in den Kiefern rund um das gleiche Werk in Deutschland. Ihr Ziel ist es, die Bemühungen des US-Automobilherstellers zu vereiteln, eine 420 Hektar große Erweiterung zur Steigerung der Produktion abzuschließen.

Aktivisten trafen am Mittwochabend im Wald bei Berlin ein und errichteten hoch in den Bäumen des Waldes provisorische Strukturen. Dadurch hoffen sie, die Mitarbeiter des Autoherstellers daran zu hindern, Bäume zu fällen, und es den Behörden gleichzeitig schwerer zu machen, sie aus dem Gebiet zu vertreiben.

Berichten zufolge heißt die Gruppe, die den Protest anführt, Robin Wood und sagt, sie reagiere auf eine unverbindliche Abstimmung von Anwohnern in der Nähe des Kraftwerks, die sich gegen die Erweiterung aussprachen. Französische Presseagentur. Darüber hinaus sei das Gebiet ein ausgewiesenes Wasserschutzgebiet.

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„Die Menschen vor Ort sind Opfer von Wasserdiebstahl. Wo die Rohstoffe für Autos herkommen, sind die Menschen mit Ausbeutung konfrontiert“, sagte Paul Eisfeld, ein Sprecher der Aktivistengruppe.

Die Anlage stößt seit langem auf Widerstand von Umweltaktivisten, die behaupten, sie gefährde die örtliche Wasserversorgung. Die Region wurde in den letzten Jahren auch von Sommerdürren heimgesucht, was zu Bedenken hinsichtlich des übermäßigen Ressourcenverbrauchs von Tesla führte.

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Die 740 Hektar große Fabrik in der Nähe von Berlin stellt das Model Y her und ist seit 2022 in Betrieb. Berichten zufolge will Tesla nun die umliegenden Wälder roden, um eine Ladestation, Lagerhallen und einen Kindergarten für das Unternehmen zu bauen. die lokale. Allerdings stimmten mehr als 60 % der Einwohner dagegen, dem US-Autohersteller eine Erweiterung des Werks zu gestatten.

Obwohl die Abstimmung nicht rechtsverbindlich ist, wird die Entscheidung über die Zustimmung oder Ablehnung der Erweiterung vom Gemeinderat von Grünheide getroffen, und Bürgermeister Arne Christiani sagt, dass lokale Vertreter keine Einwände gegen eine Bürgerabstimmung haben werden.

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