Limburger Zeitung

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Deutscher Parkplatz zeigt „Vielfalt“-Räume für Schwule oder Einwanderer

Deutscher Parkplatz zeigt „vielfältige“ Plätze für Autofahrer oder LGBT-Immigranten

  • Die Hanauer Parkhaus GmbH (HPG) hat in einer Tiefgarage drei „vielfältige“ Parkhäuser errichtet
  • Stadtrat Thomas Morlock sagte, sie würden Menschen helfen, die ein “besonderes Schutzbedürfnis” empfinden
  • Eine Kamera wird die Parknutzung überwachen, obwohl Morlock sagte, dass die Plätze nicht unbedingt für eine “separate Gruppe von Personen” bestimmt sind.


Ein Parkplatz in Hanau hat Parkplätze für Schwule, Bisexuelle, Transgender- und Migrantenfahrer freigelegt.

Die Hanauer Parkhaus GmbH (HPG) hat in einer Tiefgarage in der Hanauer Innenstadt drei „Vielfalt“-Parkplätze errichtet, die ausschließlich für LGBT-Menschen und Zuwanderer gedacht sind.

Thomas Morlock, Aufsichtsratsvorsitzender und Stadtrat der HPG, sagte bei der Parkplatzöffnung, es gehe darum, Menschen zu helfen, die sich “besonders schutzbedürftig” fühlen.

Es ist nicht sofort klar, wie die Behörden überwachen wollen, ob die Personen, die in den dafür vorgesehenen Plätzen stehen, tatsächlich Teil der LGBTQ-Gemeinschaft oder Einwanderer sind, obwohl HPG sagte, dass die Kamera den Parkplatz überwachen wird.

In einer Tiefgarage in Hanau, 24 km östlich von Frankfurt in Deutschland, wurden drei „Sortenplätze“ eingebaut.

Morlock fuhr fort, dass die Räume gebaut wurden, um ein “sichtbar farbiges Symbol” für “Vielfalt und Toleranz” aufzustellen, und nicht unbedingt von einer “separaten Gruppe von Menschen” genutzt werden sollen.

Hanau, eine kleine Stadt etwa 24 km östlich von Frankfurt, galt lange Zeit als vielfältige Stadt in Deutschland und hatte vor der Migrantenkrise im Jahr 2015 eine ethnisch vielfältige Bevölkerung.

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Laut Statistischem Bundesamt gab es 2018 in Deutschland 1,8 Millionen Menschen mit geflüchteter Herkunft.

Am 19. Februar 2020 ging ein rechtsextremer Schütze auf die Straßen von Hanau und eröffnete das Feuer auf zwei Shisha-Salons in der Innenstadt. Dabei wurden elf Menschen getötet – neun davon mit ethnischer Herkunft außerhalb Deutschlands – und fünf weitere verletzt.