Limburger Zeitung

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Deutsche Händler steigerten ihren Stahlabsatz im Januar um 74 Prozent

Deutsche Händler steigerten ihren Stahlabsatz im Januar um 74 Prozent

Der Absatz deutscher Stahlhändler stieg im Januar dieses Jahres im Vergleich zum Dezember 2023 um 73,7 % und erreichte 807,92 Tsd. Tonnen. Das berichten der Aktionärsverband der Deutschen Stahlindustrie (BDS) und S&P Global Berichte.

Doch im Vergleich zum Januar 2023 gingen die Verkäufe um 3,4 % zurück. Sie übertraf den durchschnittlichen Monatswert für 2023 um 2,8 %, blieb aber 10 % niedriger als 900,3 Tausend Tonnen pro Monat im Zeitraum 2014-2021.

Auf Flachprodukte entfielen im Januar 2024 535,2 Tausend Tonnen oder zwei Drittel des gesamten Stahlabsatzes. Der Umsatz in dieser Kategorie von Stahlprodukten stieg im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vormonat um 85 % und blieb im Vergleich zum Januar 2023 insgesamt stabil.

Im Januar verkauften deutsche Händler 203,9 Tausend Tonnen Langprodukte, ein Plus von 42 % im Vergleich zum Vormonat, aber ein Rückgang von 11 % im Jahresvergleich.

Laut Januar-Daten ist ein klarer Trend zum Verkauf von Anteilen am deutschen Stahlvertriebsnetz zu erkennen. Sein Niveau sank auf weniger als 2,5 Verkaufsmonate im Vergleich zu 4 Monaten im Dezember.

Im Januar 2024 betrugen die Lagerbestände etwa 1,9 Millionen Tonnen, was etwa 70 Verkaufstagen entspricht. Dies stellt einen Rückgang gegenüber 75 bzw. 77 Tagen im Jahr 2023 bzw. 2014–2022 dar.

Diese Zahlen spiegeln die vorsichtige Haltung europäischer Dateikäufer wider. Sie schränken die Käufe ein und vermeiden eine Wiederauffüllung der Lagerbestände angesichts der Erwartung niedrigerer Preise und einer schwachen Nachfrage aus dem Bau- und Landwirtschaftssektor im zweiten Quartal.

Wie GMK zuvor berichtete, reduzierten die deutschen Stahlhersteller ihre Stahlproduktion im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 3,9 % auf 35,44 Millionen Tonnen. Im vergangenen Jahr erreichte die Walzstahlproduktion des Landes 30,64 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 3,6 % gegenüber 2022 entspricht.

Siehe auch  Update 1-Deutschland wird voraussichtlich den Schuldenerlass im nächsten Jahr aussetzen - Scholes