Aus PV Deutschland

Der deutsche EPC-Contractor Goldbeck Solar hat ein bogenförmiges PV-System für Anwendungen in landwirtschaftlichen Projekten entwickelt.

Das System namens MarcS wurde in Zusammenarbeit mit dem deutschen Installationsstrukturanbieter PMT entwickelt und soll eine effizientere Landnutzung, höhere Rentabilität und einen effizienteren Ressourceneinsatz ermöglichen.

Die Halterungen sind so konstruiert, dass sie über die Seitenschienen gleiten, sodass die Positionen der Solarmodule flexibel angepasst werden können und das darunter liegende Ackerland je nach Bedarf des Landwirts der Sonne ausgesetzt oder geschützt werden kann. Gleichzeitig schützen Solarmodule Tiere und Pflanzen vor extremen Wetterbedingungen wie Kälte, Trockenheit oder übermäßiger Sonneneinstrahlung. Darüber hinaus können Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Licht kontrolliert und die Aufzucht- und Erntequalität verbessert werden.

Die Solarbogenmontage kann zumindest automatisiert oder halbautomatisch sein. Es besteht aus Reihen von bogenförmigen Solarmodulen mit einer Höhe von 2,50 bis 3,50 Metern. Die Anordnung verbindet die Module mit der Infrastruktur zu einem statischen stationären Teil mit einer Spannweite von bis zu neun Metern, so Goldbeck Solar.

Die Einheiten sind mit unterschiedlichen Neigungswinkeln in Ost-West-Richtung ausgerichtet, was den Ertrag erhöht. Das Unternehmen schätzt den Mehrertrag auf bis zu 30 % im Vergleich zu herkömmlichen Geothermie-Systemen und bis zu 60 % im Vergleich zu anderen landwirtschaftlichen PV-Systemen. Sie fügte hinzu, dass diese Technologie mehr als 2 Megawatt Photovoltaikleistung pro Hektar liefern könnte.

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Ab 2022 will Goldbeck Solar das Montagesystem „MarcS“ in den Niederlanden anbieten. Ein 45-MW-Photovoltaik-Pilotprojekt ist ebenfalls in Planung.

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