Limburger Zeitung

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Wird Deutschland Festivals und Konzerte nur auf Impflinge beschränken?

In diesem Jahr wurden bereits mehrere Festivals in Deutschland abgesagt – vom Wacken Open Air in Schleswig-Holstein bis zum weltberühmten Oktoberfest in München.

Und Wackens jüngstes Event “Bullhead City”, das im September mit etwa 20.000 Rockfans stattfinden sollte, wurde Anfang dieser Woche aufgrund eines Anstiegs der Covid-Zahlen disqualifiziert.

„Angesichts der aktuellen Situation ist das laute Feiern, wie es von unseren Fans verdient wird, aufgrund der zu ergreifenden Maßnahmen, zu denen unter anderem die Maskenpflicht in fast allen Bereichen des Festivals gehört, unvorstellbar“, sagte Festival-Organisator Holger. Hübner.

Anfang dieses Jahres und im Jahr 2020 wurde die Vollversion des Heavy Metal Festivals, zu dem sich rund 75.000 Fans versammeln, aufgrund der Pandemie abgesagt.

Auch eine ganze Reihe anderer Musiker wie Peter Maffei und Stephen Wilson mussten ihre für den Herbst geplanten Deutschland-Tourneen verschieben.

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Nach dem Chaos des Jahres 2020 freuten sich die Veranstalter auf einen Neuanfang. Doch wenn die aktuelle Entwicklung so weitergeht, wird Covid noch einmal einen Strich durch die Rechnung machen.

„Solange es Kapazitätsbeschränkungen und Abstandsregeln gibt, sind Veranstaltungen wirtschaftlich bedeutungslos“, sagte Jens Michaux, Präsident des Bundesverbandes Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, der dpa. Sie fordert bundesweit einheitliche Regeln für ihre Branche.

Was wollen Party- und Eventveranstalter sehen?

Gig-Chefs sehen in Hamburgs Entscheidung, Unternehmen zu erlauben, Ungeimpfte von Orten auszuschließen (sogenanntes 2G-Modell statt 3G), als den Weg in die Zukunft.

„Wir hoffen, dass das Hamburger 2G-Modell für alle anderen Bundesländer geplant wird“, sagte Michaux.

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Im Rahmen der 2G-Option, die ab Samstag in Hamburg eingeführt wird, können Veranstalter und Unternehmen entscheiden, ob nur Impfungen und von Covid genesene Personen zugelassen werden.

Diese Veranstaltungen werden dann von den Covid-Beschränkungen wie der Begrenzung der Teilnehmerzahl weitgehend ausgenommen.

Unternehmen und Veranstalter können sich jedoch dafür entscheiden, ungeimpfte Personen einzulassen, wenn sie einen negativen Covid-Test aufweisen (dies ist die 3G-Regel), aber der Veranstaltungsort muss dann strengeren Beschränkungen folgen.

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„Solange es in Deutschland kein Flickwerk unterschiedlicher Regelungen gibt und sich die Länder endlich auf ein einheitliches Eröffnungsszenario einigen, werden Konzertreisen erst wieder möglich sein“, betonte Michaux.

Da PCR-Tests zuverlässigere Ergebnisse liefern als Schnelltests, hat Michaux auch vorgeschlagen, dass PCR-getestete Probanden ohne Kapazitätsbeschränkungen Zugang zu Veranstaltungen haben sollten.

„Die Veranstalter kämpfen derzeit mit einem bundesstaatlichen Regelwerk, das bundesweite Tourneen nahezu unmöglich macht“, sagt Dieter Semmelmann, Geschäftsführer von Semmel Concerts.

Das Hauptproblem seien nach wie vor die verschiedenen Regelungen zu Covid-Schutzmaßnahmen und damit verbundenen landesweiten Beschränkungen oder Verboten.

„Wir brauchen eine klare Struktur und Sicherheitsplanung seitens der Politik – auf Bundesebene“, sagte Simmelman.

Er sagte, er sei offen für ein 2G-Modell, das Menschen ausschließe, die nicht immun sind.

Auch Marek Lieberberg, Geschäftsführer von Live Nation, befürwortet dieses Einstiegssystem.

„Hamburg hat eine historisch verspätete Entscheidung für das 2G-Modell getroffen, die einen Präzedenzfall dafür schaffen sollte, dass die moderne Kultur nach ihrer unverschuldeten Zwangspause wieder aufblüht“, sagte Lieberberg. In vielen Ländern, darunter Großbritannien und den USA, seien Live-Konzerte bereits wieder möglich – meist ohne Einschränkungen.

Peter Schoenko, Geschäftsführer der Deutschen Entertainment AG (DEAG) erwartet – nach erfolgreichen Schnupperveranstaltungen mit Berliner Philharmoniker und Potsdamer Schlössernacht – im Herbst wieder vergeben zu werden und dann wieder Konzerte stattfinden können.

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Aber er sagte, internationale Tourneen sollten bis zum Frühjahr nächsten Jahres warten.

Text

Organisatoren – Organisatoren

Absage Ablehnung

laut – gelöscht

Schraubenschlüssel in Arbeit – Sand ins Getriebe streuen

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