Limburger Zeitung

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Tipps für den Filmabend zu Weihnachten

Weihnachten bedeutet nicht immer nur Geschenke und Geselligkeit. Mancher hart arbeitende Mensch wünscht ich zu dieser Zeit im Jahr einfach mal seine Ruhe – und tritt den Rückzug ins Private an. Dabei geraten ganz banale Beschäftigungen in den Blick, wie Ausschlafen, ausgiebig Frühstücken, Spazierengehen und Filmeschauen.

Wer zu Weihnachten gemütlichen einen filmischen Happen genießen möchte, findet im Netz mehr als genug Stoff. Hier ein paar Vorschläge.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Ein wahrer Klassiker, den es immer wieder lohnt, anzuschauen, ist „Und täglich grüßt das Murmeltier“ aus dem Jahr 1993. Bill Murray schlüpft in die Rolle eines arroganten Wettermoderators, den sein Fernsehsender zum sogenannten Murmeltiertag in die Kleinstadt Punxsutawney schickt.

Dort will er auf partout hin, doch widerstrebend muss er sich fügen. Ausgerechnet an diesem ungeliebten Ort bleibt der Protagonist Phil Connors in einer Zeitschleife hängen, der er verzweifelt zu entrinnen versucht. Immer wieder erlebt er von Neuem dem Murmeltiertag, bis er Stadt und Menschen in- und auswendig kennt.

Zwischendurch versucht er, seine neue Aufnahmeleiterin Rita (gespielt von der bezaubernden Andie MacDowell) ins Bett zu bekommen. Doch mit der Zeit wird alles überraschend anders.

Den Murmeltiertag und die Stadt Punxsutawney gibt es übrigens wirklich. Erst Anfang 2021 berichtete rp-online.de über die traditionelle Zeremonie – und die Vorhersage, dass es in den USA noch weitere sechs Wochen Winter bleibt.

Rounders

Ebenfalls aus den 90er-Jahren, nämlich aus 1998, stammt der Film „Rounder“ mit Matt Damon in der Hauptrolle. Hier dreht sich alles ums Pokern – und um den Jurastudenten Mike, der das Kartenspiel perfekt beherrscht. Trotzdem steckt er irgendwann einen herben Verlust ein und verabschiedet sich vom Spieltisch.

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Mike wendet sich wieder seinem Studium und seiner Freundin zu, doch ein befreundeter Falschspieler mit akuten Geldproblemen zerrt den jungen Mann zurück aufs altbekannte Parkett. Schlussendlich gerät Mike in große Gefahr.

Ende des letzten Jahrtausends löste dieser Streifen einen wahren Pokerboom aus: Fast jeder Pokerspieler, der heute schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel hat, startete seine Karriere nach dem Genuss dieses Films.

Wer allerdings 2021 diesem spannenden Hobby verfallen ist, muss nicht mehr unbedingt ins lokale Casino gehen. Auf casinos.de finden sich zahlreiche Casinoanbieter in gebündelter Form, übersichtlich angeordnet, mit den wichtigsten Merkmalen versehen.

Für diese Plattform sind Experten aktiv, die alle wichtigen Informationen kennen und ein breites Angebot zusammenstellen. Wichtig ist, dass alle aufgelisteten Anbieter über eine gültige Lizenz verfügen und staatlich überwacht werden. Damit fällt es deutlich leichter als in den 90ern, sich ins Spielvergnügen zu stürzen.

Ist das Leben nicht schön?

Wer es nostalgisch und auch ein wenig kitschig mag, schaut sich „Ist das Leben nicht schön?“ aus dem Jahr 1947 an. Der Schwarz-Weiß-Film ist mit Wehmut und Humor gespickt, ein typischer Weihnachtsklassiker, der schon in der Vergangenheit zahlreiche Herzen berührte.

Hauptdarsteller ist der damalige Publikumsliebling James Stuart, er spielt George Bailey, den Inhaber einer kleinen lokalen Bausparkasse. Aufgrund eines Missgeschicks verliert George 8.000 Dollar, was damals ein Vermögen war. An Heiligabend will er deshalb freiwillig aus dem Leben entscheiden.

Der Schutzengel Clarence hindert ihn daran. Er zeigt George, was aus den Menschen um ihn herum geworden wäre, hätte es ihn nicht gegeben. Der vorher noch verzweifelte Mann entdeckt seinen wahren Wert und trifft eine starke Entscheidung.

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Clarence ist kein kitschiger Engel, sondern ein freundlicher Tollpatsch, der sich auf der Erde sein eigenes Paar Flügel verdienen muss. Der Satz: „Immer, wenn ein Glöckchen klingelt, bekommt ein Engel seine Flügel“, blieb Generationen von Filmfans im Gedächtnis hängen.

Tvspielfilm.de berichtet darüber, dass viele Fernsehsender auch dieses Jahr wieder „Ist das Leben nicht schön?“ auf Silvester ausstrahlen. Das Filmvergnügen lässt sich problemlos mittels Streaming auf Weihnachten vorverlegen, da passt der Streifen im Grunde auch besser hin.

Für die passende Stimmung sorgen

Dieser Filmabend soll nicht irgendein Abend sein, schließlich ist Weihnachten auch nicht irgendein Tag. Atmosphäre ist angesagt, mit Lichterketten, Kerzenschein und dem ganzen Drumherum, der für diese Zeit des Jahres steht.

Außerdem empfiehlt es sich, leckere Snacks uns Getränke bereitzustellen, aber nicht die übliche Tüte Chips und dazu eine Cola. Dem Anlass entsprechend sollte exquisites Fingerfood auf den Tisch, mit Liebe angerichtet, aus frischem Obst oder Gemüse, und zum Nachtisch Eis oder Torte.

Dazu ein gepflegtes Gläschen Wein, und im Anschluss an den Film die berühmte Feuerzangenbowle, die den perfekten feierlichen Abschluss bietet. Weihnachten muss nicht immer gleich aussehen, laut unserem Artikel auf limburger-zeitung.de doch einige Traditionen lässt man nicht los.