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SpaceX plant, mit Experimenten und Feiertagsmahlzeiten Fracht zur Raumstation zu bringen

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Valentina Fossati, Forscherin der New York Stem Cell Foundation, bereitet Testzellen von Patienten mit neurologischen Erkrankungen für den Start zur Internationalen Raumstation vor. Bild mit freundlicher Genehmigung der New York Stem Cell Foundation

Orlando, FL, 20. Dezember (UPI) – NASA und SpaceX planen, herumzusenden 13.000 Pfund Wissenschaftliche Experimente, Lieferungen und Ausrüstung von Florida zur Internationalen Raumstation.

Eine SpaceX Falcon 9-Rakete soll um 5:06 Uhr vom Komplex 39A im Kennedy Space Center abheben.

Weltraum-Power-Prognostiker erwarten nur eine 40%ige Chance auf günstige Wetterbedingungen für den Start und nennen Cumulonimbus-Wolken, dicke Wolkenschichten und die Regeln des elektrischen Oberflächenfelds als Hauptanliegen.

Im Falle einer Verzögerung ist nach ca. 24 Stunden eine Startzeit des Backups geplant.

An Bord des Schiffes wurden unter anderem Zellen von Menschen mit Parkinson und Multipler Sklerose durchgeführt, die in Labors gezüchtet wurden. Eine Hightech-„Bandpistole“ oder ein Bio-Drucker, der Gewebepflaster als eine Art Verband drucken kann; und Untersuchungen, wie Pflanzen im Weltraum wachsen.

Die Weltraumbehörde sagte, die Kapsel werde auch eine Vielzahl von Weihnachtsgerichten enthalten, darunter „Truthahn, Schinken, Makkaroni und Käse, grüne Bohnen, Pilze, Maisbrot-Dressing, Preiselbeeren, Äpfel und Schuster mit Kirschen und Beeren“.

Die Astronauten werden voraussichtlich am Montag in einer Videoübertragung bekannt geben, welches Feiertagsessen sie wählen werden.

NASA-Astronauten auf der Raumstation sind Kayla Barron, Raja Chari, Thomas Marshburn und Mark Vande Hee. Begleitet werden sie von den russischen Kosmonauten Anton Shkaplerov und Pjotr ​​Dobrov sowie dem Astronauten der Europäischen Weltraumorganisation, Matthias Maurer.

Astronauten und Robotergeräte werden Zellen von Patienten mit Parkinson oder MS in nahezu Schwerelosigkeit im Weltraum testen.

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Das Experiment ist das dritte seiner Art, das zur Raumstation geflogen wird, während die National Stem Cell Foundation nach Behandlungen sucht. Solche Behandlungen könnten auch auf andere neurologische Erkrankungen wie Alzheimer und Amyotrophe Lateralsklerose ausgeweitet werden, sagte Dr. Paula Grisanti, Geschäftsführerin der Stiftung, in einem Interview.

„Wir glauben, dass diese Forschung zu neuen Erkenntnissen oder Durchbrüchen bei der neurodegenerativen Erkrankung führen könnte, von der Millionen Amerikaner betroffen sind“, sagte Grisanti. „Wir hoffen auf neue Erkenntnisse oder neue Erkenntnisse im neurodegenerativen Prozess.“

Sie sagte, die Stiftung, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Louisville, Kentucky, habe bisher etwa 1 Million US-Dollar für die Mikrogravitationsforschung ausgegeben.

Frühere Studien wie diese haben bereits bestätigt, dass die Mikrogravitation eine einfachere und genauere Überwachung des Zellgewebes und der Natur erkrankter Zellen ermöglicht, sagte Grisanti. Das liegt daran, dass die Zellen durch die Abwesenheit der Schwerkraft nicht verdichtet werden.

„Alle sind so aufgeregt und ermutigt von dem, was dort vor sich geht … Es ist, als ob wir kurz vor einer großen Entdeckung stehen“, sagte sie.

Der Bioprinter, ein Projekt der Deutschen Raumfahrtagentur, nutzt Zellen und biologische Moleküle, um Gewebestrukturen zu drucken.

„Bei bemannten Raumfahrtmissionen müssen Hautverletzungen schnell und effektiv behandelt werden“, sagte Projektleiter Michael Baker in einer Pressemitteilung.

„Mobiles Bioprinting kann den Heilungsprozess erheblich beschleunigen … und ist ein wichtiger Schritt für eine personalisiertere Medizin im Weltraum und auf der Erde.“