Limburger Zeitung

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„Sie haben Unglaubliches und Unglaubliches gesehen“, sagt er den deutschen Truppen

Ein Airbus A400M der Bundeswehr landete am 27. August 2021 in Darshala, als die Truppen nach der Evakuierung der Stadt Kabul in Wunstorf auf den Luftwaffenstützpunkt Wunstorf zurückkehrten.

WUNSTORFE, 27. August – Die letzten deutschen Truppen sind am Freitag auf den nördlichen Luftwaffenstützpunkt Wunstorf zurückgekehrt, nachdem sie in den letzten 11 Tagen 5.300 Menschen aus 45 Ländern vom Flughafen Kabul evakuiert hatten.

Die drei Militärflugzeuge, die auf dem Gelände landeten, wurden von Feuerwehrautos begrüßt, die Springbrunnen sprühten, als die Flugzeuge vorbeifuhren.

Das Flugzeug brachte mehr als 300 an der Evakuierung beteiligte Soldaten sowie Paramilitärs, Spezialeinheiten, Militärpolizei, Sanitäter und Hundeführer nach Hause.

“Sie haben Unfassbares und Unglaubliches geleistet”, sagte Verteidigungsministerin Annegret Cromb-Karenbauer, die Truppen in der usbekischen Hauptstadt Taschkent stoppte und mit ihnen zurückkehrte.

Das deutsche Militär beendete seinen Flug am Donnerstagnachmittag, nachdem es 5.347 Menschen vom Flughafen Kabul evakuiert hatte, darunter mehr als 4.100 Afghanen.

Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin bleiben etwa 300 deutsche Staatsbürger im Land – mit Ausnahme einer unbekannten Zahl ehemaliger afghanischer Mitarbeiter und ihrer Familien, schätzt ein von deutschen Truppen eingerichtetes Unterstützungsnetzwerk auf mindestens 5.000. .

“Es ist sehr traurig zu wissen, dass es uns nicht gelungen ist und wird, Deutschland oder alle, die mit ihm in Afghanistan zusammengearbeitet haben, auszuweisen”, sagte Oberstleutnant, Chef des Joint Operations Command in Potsdam. -General Eric Feffer.

Cramp-Karenbauer bekräftigte das deutsche Versprechen, nach Ablauf der Frist für die Evakuierung vom Flughafen Kabul am 31. August ehemalige afghanische Mitarbeiter einzustellen.

Die Taliban haben erklärt, dass Zivilisten, die Afghanistan verlassen dürfen, nach dem Abzug ausländischer Truppen an Bord von Flügen gehen können. Viele ehemalige afghanische Arbeiter befürchten jedoch die Verfolgung durch ehemalige Rebellen, die vor zwei Wochen die Hauptstadt erobert haben.

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Insgesamt waren bis zu 600 deutsche Soldaten an einer der größten Luftbrücken der Bundeswehrgeschichte beteiligt. Beim letzten Start deutscher Flugzeuge vom Flughafen Kabul kamen mehr als 90 Menschen ums Leben.

Bericht von Leon Mulherby und Max Schwartz; Sabine Seabold schrieb; Redaktion von Jonathan Otis

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