Limburger Zeitung

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Ørsted erhält Plangenehmigung für deutschen Offshore-Windpark

Das dänische Energieunternehmen Ørsted hat vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Plangenehmigung für den Offshore-Windparkkomplex Borkum Riffgrund III erhalten.

Das 900-MW-Windkraftprojekt wird in Deutschlands ausschließlicher Wirtschaftszone (AWZ) in der Nordsee errichtet.

Ørsted wird die Anlage neben dem 242 MW Gode Wind III-Projekt entwickeln, für das das Unternehmen im April die Genehmigung erhielt.

Borkum Riffgrund III wird mit 83 Windenergieanlagen von Siemens Gamesa mit einer Leistung von jeweils 11 Megawatt ausgestattet.

Es liegt in der Nähe der Windparks Borkum Riffgrund I und II.

Die Offshore-Windanlage soll 2025 in Betrieb gehen, Gode Wind III soll 2024 in Betrieb gehen.

Ørsted hat auch Stromabnahmeverträge über 450 MW der gesamten Bruttokapazität des Borkum Riverground 3-Projekts abgeschlossen.

Eine endgültige Investitionsentscheidung zu den beiden Projekten wird Ende dieses Jahres erwartet.

Sobald die beiden Windkraftanlagen in Betrieb sind, können sie genug Strom erzeugen, um 1,2 Millionen Haushalte in der Region mit Strom zu versorgen.

Die BSH hat einen Planfeststellungsbeschluss nach § 45 Windenergie-Offshore-Gesetz (WindSeeG) und § 74 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) erlassen.

Die UVP des Projekts muss nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) durchgeführt werden.

Anfang dieser Woche unterzeichnete Ørsted eine Vereinbarung zum Verkauf von 50 % seines Anteils an Borkum Riffgrund III an Glennmont Partners, einen britischen Fondsmanager für erneuerbare Energien.

Der Gesamtwert der Transaktion wird nach Abschluss auf rund 9 Milliarden schwedische Kronen (1,4 Milliarden US-Dollar) geschätzt.

Darin enthalten sind der Eigenkapitalpreis und die Verpflichtung zur Finanzierung von 50 % der Zahlungen aus dem Engineering-, Beschaffungs- und Bauvertrag (EPC) für das Projekt.

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Der Deal soll im letzten Quartal dieses Jahres oder im ersten Quartal nächsten Jahres abgeschlossen werden.