Limburger Zeitung

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Ministerpräsident Robert Gollop im Telefongespräch mit Bundeskanzler Olaf Schulz zu aktuellen europäischen Themen

In seinem Gespräch mit Bundeskanzler Olaf Scholz setzte Ministerpräsident Robert Golub den bilateralen Dialog fort, der bei seinem Besuch in Berlin am 12. Juli begonnen hatte.

Ministerpräsident Robert Gollop im Telefongespräch mit Bundeskanzler Olaf Schulz | Autor Rok Rakun / KPV

Die beiden Staats- und Regierungschefs tauschten Meinungen über die Energiekrise und mögliche EU-Maßnahmen aus, um die derzeit hohen Preise zu senken und eine Reduzierung der Nachfrage nach Gas und Strom zu unterstützen. Sie betonten die Bedeutung der schnellen Reaktion der EU und der Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten. In diesem Zusammenhang äußerte der Premierminister seine Besorgnis über die Volatilität der Strompreise, die schwerwiegende Auswirkungen auf die übrige Wirtschaft sowie durch Inflation haben könnte, und forderte daher die sofortige Anwendung geeigneter Marktgarantien.

Ministerpräsident Golub und Bundeskanzler Schulz erörterten auch das Potenzial der europäischen politischen Gemeinschaft und die Notwendigkeit einer klaren EU-Perspektive für den Westbalkan. In diesem Zusammenhang begrüßte der Ministerpräsident die Fortsetzung des Berliner Prozesses, wobei die EU-Erweiterung die beste Garantie für Sicherheit, Stabilität und Fortschritt in der Region sei. Er betonte auch die Notwendigkeit, dass der Europäische Rat in den kommenden Monaten den Status eines potenziellen Kandidaten für Bosnien und Herzegowina erörtert.

Das Gespräch berührte auch die Aggression Russlands gegen die Ukraine. Im Geiste der Solidarität mit dem ukrainischen Volk vereinbarten Premierminister Golub und Bundeskanzler Schultz ein gemeinsames Vorgehen, damit die ukrainische Seite 28 slowenische M-55S-Panzer erhält. Im Gegenzug erhält Slowenien 40 deutsche Militärtransporter, darunter 35 8×8-Schwerlader und 5 8×8-Schwerwassertanker. Somit wird der zirkuläre Austausch auch die Verteidigungszusammenarbeit zwischen Slowenien und Deutschland verbessern.

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