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Geothermie steht auf der Tagesordnung der kommenden Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung

Geothermie steht auf der Tagesordnung der kommenden Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung

Eine Luftaufnahme des Oberen Mittelrheintals in Sankt Jarhausen, Deutschland (Quelle: Carsten Steiger, CCP-SA 4.0(über Wikimedia Commons)

Die kommende Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung strebt eine gemeinsame Position zur Geothermie an, um eine grenzüberschreitende Geothermiepolitik zu erleichtern.

Ein gemeinsames Positionspapier zur breiteren Nutzung der Geothermie steht auf der Tagesordnung der kommenden Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, die am 24. Juni 2024 stattfinden soll. Die Versammlung möchte außerdem politische Differenzen zwischen den beiden Ländern beseitigen und so den Weg für ein gemeinsames Vorgehen ebnen sowohl in Wasserstoff als auch in Geothermie.

Die Versammlung, die zweimal im Jahr zusammentritt, besteht aus 100 Abgeordneten der nationalen Parlamente Frankreichs und Deutschlands. Der Rat koordiniert zwischen den beiden Nationalversammlungen, kann jedoch keine Gesetze erlassen.

Ziel des gemeinsamen Positionspapiers zur Geothermie ist es, bis 2025 eine deutsch-französische Position zur Geothermie zu definieren und eine „europäische Strategie zur Förderung der Geothermie“ zu ermöglichen.

„Geothermie bietet großes Potenzial in der deutsch-französischen Grenzregion Oberrhein“ sagte Anders Jung, ein CDU-Abgeordneter aus Deutschland. Er erklärte weiter, dass der Aufbau von Geothermie einen grenzüberschreitenden Rahmen von Technologien, Lizenzen und Sicherheit erfordern würde und dass beide Länder dies tun sollten „Den Ausbau der europäischen Netze intelligent und grenzüberschreitend weiter vorantreiben.“

Das Positionspapier fordert außerdem eine gemeinsame europäische Wasserstoffstrategie. Der Text fördert die Offenheit gegenüber Wasserstoff aller Farben, erkennt jedoch die Priorität von grünem Wasserstoff an.

Quelle: EURACTIV

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