Limburger Zeitung

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Exklusiv: Die Cannes-Regisseurin Emily Atef bereitet die Dreharbeiten zum kommenden deutschen Film vor

Die in der Stadt lebende französisch-iranische Regisseurin Emily Atef trägt den Titel Un Certain Regard mehr als je zuvorSie bereitet sich darauf vor, ihren nächsten Film zu drehen Eines Tages werden wir uns alles erzählen.

Newcomerin Marilyn Burrow führt die Besetzung an der Seite von Felix Kramer an.

Die deutschsprachige Produktion startet in drei Wochen in Deutschland, produziert von Carsten Stotter für Rohfilm, der den siebenfachen Deutschen Filmpreisträger Atif produzierte. 3 Tage in Quiberon. Die gesamte Finanzierung kam aus Deutschland und Stöter ist in Cannes, um die zusätzliche Finanzierung abzuschließen.

Atif beschrieb den Film als „eine Liebesgeschichte gegen den Strom, von einem 17-jährigen Mädchen und einem 40-jährigen Jungen im ersten Sommer nach … [Berlin] Die Mauer fiel. Es ist ein sehr einfacher Dialog, sehr visuell und sehr sexuell.“

Der Film zeigt die Beziehung zwischen den Altersunterschieden aus der Perspektive eines jüngeren Mädchens. „Viele Leute sagten ‚Nach #MeToo können wir keinen Film über ein jüngeres Mädchen und einen vierzigjährigen Jungen machen – das ist nicht möglich‘“, sagte Atif. „Aber wie viele Filme sehen wir uns über junge Menschen an? Aber nein, ein junges Mädchen kann kein Softcore sein.“ – Sie ist rein, sie hat diese Gefühle nicht.

„Und das ist Bullshit. Als Feministin müssen wir das sagen; wer ist die Community, die sagt ‚Nach #MeToo darfst du diese Geschichten nicht erzählen‘? Das geht gegen #MeToo! Wir dürfen Geschichten von Frauen erzählen, die nicht die richtige Entscheidung treffen, sehr unsympathische Frauen“.

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf der Schwesterseite ScreenDaily.