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Dow erwirbt Minderheitsbeteiligung an deutschem Unternehmen zur Entwicklung von LNG-Terminals

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Der Chemiegigant Dow einverstanden eine Minderheitsbeteiligung am Hanseatic Energy Hub (HEH) zu erwerben, einem Konsortium, das ein Importterminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) in Deutschland baut, inmitten der Bemühungen Europas, seine Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu verringern.

Der Erwerb des Anteils an HEH folgt auf die Entscheidung der Biden-Regierung, die Europäische Union in diesem Jahr mit 15 Milliarden Kubikmetern LNG zu beliefern, nachdem Russland die Ukraine angegriffen hatte.

Dow geht davon aus, dass das Abkommen es den Vereinigten Staaten ermöglichen wird, etwa 25 % ihres Ziels zu erreichen, bis 2030 jährlich 50 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Europa zu exportieren.

Das Konsortium, dem Dow, Fluxys, Partners Group und Buss Group angehören, plant den Bau einer CO2-neutralen Emissionsanlage im Dow-Industriekomplex in Stade, Deutschland.

Mit einer erwarteten Regasifizierungskapazität von 13,3 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr wird das Importterminal bis zu 15 % des derzeitigen deutschen Erdgasbedarfs decken.

Das Importterminal soll bis 2026 in Betrieb gehen, und das Importterminal wird Gegenstand der endgültigen Investitionsentscheidung sein, die bis 2023 erwartet wird.

„Diese Zusammenarbeit zum Bau eines LNG-Importterminals in Deutschland ist ein wichtiger Schritt, um eine stabile, kostengünstige und nachhaltige Energieversorgung Europas zu ermöglichen“, sagte Neil Carr, Präsident von Dow Europe, Middle East, Africa and India.

„Für Dow können wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Umgestaltung der deutschen Energieversorgung zur Unterstützung der Klimaziele für 2045 leisten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit von Stade, einem wichtigen Standort für Dow-Kunden in ganz Europa, steigern.“

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Dow sagte, es werde Land zum Bau des geplanten Importterminals sowie Infrastrukturdienste beitragen.

Die neue Anlage wird Deutschland helfen, seine Nachfrage nach importierter und erschwinglicher Energie zu diversifizieren und gleichzeitig zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung beitragen.

Katja Woderik, Präsidentin und Geschäftsführerin von Dow Deutschland, Österreich und Schweiz Sie sagte: „Das geplante LNG-Importterminal ist eine wichtige Brückentechnologie und ein wesentlicher Baustein für die Energiewende in Deutschland.

„Das LNG-Terminal ist von vornherein so ausgelegt, dass es die LNG-Kapazität erhöhen und künftig auch andere LNG aufnehmen kann. Damit wird das Bundesziel Deutschlands, bis 2045 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, unterstützt und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Stade gestärkt.“

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