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Die ESA schließt umfassende Tests des verbesserten und sicheren Galileo-Dienstes ab

Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen, Deutschland. (Foto: Europäische Weltraumorganisation)

Neues von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA)

Das Satellitennavigationssystem Galileo in Europa entwickelt sich weiter. Umfassende Tests des Galileo-Systems zeigten erstmals, dass eine verbesserte Version von Organisierter öffentlicher Dienst (PRS)Die sicherste und robusteste Dienstklasse von Galileo.

Die Tests des Systems erstreckten sich vom Galileo-Sicherheitskontrollzentrum in Spanien und dem Galileo-Kontrollzentrum in Deutschland bis zum Galileo-Satelliten im ESA-Technikzentrum der ESA in den Niederlanden, der wiederum an den Empfänger des Benutzers sendet.

PRS von Galileo ist ein verschlüsselter Navigations- und Zeitgebungsdienst für staatlich autorisierte Benutzer und sensible Anwendungen, der darauf abzielt, auch in Szenarien verfügbar zu bleiben, in denen andere Galileo-Dienste möglicherweise beeinträchtigt oder unterbrochen werden.

Eine erste Version des PRS-Signals wurde bisher per Satellit ausgestrahlt, aber ab dem nächsten Jahr werden sich die Signale zu einer erweiterten Version entwickeln, die als Fully Operational Organized Public Service (FOC PRS) bekannt ist und in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Union definiert wurde Kommission und der Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) und den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.

Die FOC-PRS-Fähigkeit des Systems wird durch die Erweiterung des Segments Galileo Ground Missions ermöglicht – wichtige Upgrades der Galileo Security Control Centers (GSMCs) in Saint-Germain-en-Laye, Frankreich, und Madrid, Spanien. Diese beiden Websites beaufsichtigen die Bereitstellung von PRS und überwachen seine Leistung.

Diese kommende Version von Security Control Centers, die für das folgende Jahr geplant ist, wird von einem Industriekonsortium unter der Leitung von Thales Alenia Space in Frankreich entwickelt.

Unterdessen wird die Remote-Systeminfrastruktur im Laufe dieses Jahres schrittweise ausgerollt, um die Galileo-Sensorstationen für den Empfang erweiterter PRS-Signale vorzubereiten.

Modernisierung der Galileo-Sensorstation auf der abgelegenen Insel Jan Mayen in Norwegen im Arktischen Ozean.  (Foto: Europäische Weltraumorganisation)

Modernisierung der Galileo-Sensorstation auf der abgelegenen Insel Jan Mayen in Norwegen im Arktischen Ozean. (Foto: Europäische Weltraumorganisation)

„Um sich zu qualifizieren, erforderte das FOC-PRS-Signal im Weltraum einen umfassenden End-to-End-Test des Galileo-Systems, der die Kompatibilität des Weltraumsegments mit Bodensegmenten und Benutzern demonstrierte, die sogenannte System Compatibility Test Campaign (SCTC)“, erklärte Federico DiMarco, ESA-SCTC-Testmanager. „An diesem Test waren alle großen Galileo-Akteure in ganz Europa beteiligt, was eine enge Zusammenarbeit zwischen den Teams und monatelange Vorbereitung erforderte.“

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Das SCTC wurde vom ESA-Ingenieurteam des ESTEC-Technikzentrums der Agentur in Noordwijk, Niederlande, mit Unterstützung des Industrial Systems Engineering Technical Assistance Team unter der Leitung von Thales Alenia Space in Italien und in enger Zusammenarbeit mit dem von EUSPA beaufsichtigten Betriebsteam geleitet.

Edward Breuer, Galileo System Qualification Officer der ESA, fügte hinzu: „An den Tests waren drei Zentren in ganz Europa beteiligt: ​​das GSMC in Madrid, das Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen und ESTEC, das einen physischen Galileo-Satelliten sowie FOC PRS-Benutzerempfänger beherbergt.“

Der von Antwerp Space im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation entwickelte Testempfänger FOC PRS.  (Foto: Europäische Weltraumorganisation)

Der von Antwerp Space im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation entwickelte Testempfänger FOC PRS. (Foto: Europäische Weltraumorganisation)

Das FOC-PRS-Signal wurde bei GSMC erzeugt, an das deutsche Kontrollzentrum übertragen und dann mit dem Galileo-Satelliten bei ESTEC verbunden, wo vor dem Start Weltraumtests mit Satelliten durchgeführt werden. Der Galileo-Satellit sendete seinerseits das FOC-PRS-Signal, das von zwei Empfängern ebenfalls am Standort empfangen wurde: einer von Antwerp Space im Rahmen des ESA-Vertrags und der andere von Leonardo als Teil der nationalen Entwicklung, die von durchgeführt wird der zuständige PRS in Italien, die Behörde, die mit der Überwachung der Umsetzung der Strategie zur Armutsbekämpfung im Land beauftragt ist.

„Dies ist das erste Mal, dass wir eine so national entwickelte Zukunft in die Systemtestaktivität integriert haben“, sagte Fabio Covello, der die Systemsicherheit bei der Europäischen Weltraumorganisation überwacht. „Unsere Leistung für PRS macht uns sehr stolz. Wir sind zuversichtlich, dass diese Erfahrung den Weg für eine zukünftige fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Galileo-Programm und den Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Rahmen spezifischer Tests ebnen kann, um die Kompatibilität sicherzustellen System entwickelt von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und national entwickelten Poverty Reduction Receptors (PRS).

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Dieses erfolgreiche Ergebnis bereitet den Weg für die Qualifizierung von PRS auf Bodensegment- und Systemebene, gefolgt von einer in den kommenden Monaten geplanten betrieblichen Verifizierung, die im nächsten Jahr in der ersten operativen Ausstrahlung des FOC-PRS-Signals im Weltraum gipfelt.

Der von Leonardo im Rahmen der nationalen Entwicklung durch die zuständige PRS-Behörde in Italien entwickelte FOC PRS-Testempfänger, die mit der Überwachung der Verwendung von PRS im Land beauftragt ist.  (Foto: Europäische Weltraumorganisation)

Der von Leonardo im Rahmen der nationalen Entwicklung durch die zuständige PRS-Behörde in Italien entwickelte FOC PRS-Testempfänger, die mit der Überwachung der Verwendung von PRS im Land beauftragt ist. (Foto: Europäische Weltraumorganisation)