Limburger Zeitung

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Die Delhi Art Diaries: Früchte von Nietzsches Garten

Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche glaubte sicherlich, dass Pflanzen diejenigen Lebewesen sind, die den Menschen, die oft im Chaos des Daseins gefangen sind, eine Inspirationsquelle für das Leben bieten können. Der Garten ist für Nietzsche eine Art „geophiler Raum der sinnlichen Auseinandersetzung“, wo die Winde reich an schweren Düften sind und uns Singvögel das Singen lehren. Tatsächlich kann man von tief verwurzelten, aber ausdrucksstarken Pflanzen viel lernen. So inspiriert von Nietzsches schriftlichen Werken, Also sprach Zarathustra: Ein Buch für alles und nichtskommen fünf Künstler zusammen, um Kunst im Rahmen einer laufenden Ausstellung mit dem Titel The World Waits for You Like a Garden auszustellen.

Fiktive Köpfe wie Jubba Trivedi, Mangot Kaur, Priyanka D’Souza, Radhika Agarwala und Warda Shabbir führen den Betrachter in Nietzsches Garten. Hier kann man viel zum Eintauschen zurücklassen, zumal Delhi das zweite Jahr in Folge eine der am stärksten verschmutzten Hauptstädte ist. „Jeder erlebt es und viele Künstler arbeiten daran. Ich glaube jedoch nicht, dass meine Arbeit ein Bewusstsein für den Klimawandel schafft. Andererseits ist es etwas, das das Leben aller betrifft, und es zeigt sich in meiner Arbeit unbeabsichtigt“, sagt D’Souza mit Sitz in Mumbai, der Satire und Fiktion verwendet, um Schlupflöcher und Übertreibungen in der Mainstream-Geschichte zu untergraben und anzusprechen. Sie erlaubt dem Betrachter, ihre Arbeit „zu entschlüsseln und zu nehmen, was sie können“, aber sie glaubt, dass der Klimawandel definitiv zum Schlagwort in der Kunstwelt geworden ist.

Priyanka D’Souzas Messingarbeit auf Papier trägt den Titel Last Minute 2 Gilt. Der Künstler verwendet Satire und Fantasie, um die Schlupflöcher und Übertreibungen der Mainstream-Geschichte zu untergraben und zu thematisieren.

Die Künstlerin Warda Shbeir belebt den Kampf, der die Essenz des Lebens von Frauen ausmacht, durch organische Kompositionen, die eine Fülle von Erfahrungen von Frauen darstellen. Seine leuchtenden Farben demonstrieren die Kraft und Vitalität weiblicher Leidenschaft. Radhika Agarwala untersucht Vorstellungen von Zerbrechlichkeit und Überleben mit Materialien aus Natur und Zivilisation, um ein Spiel zwischen entwurzelten Bäumen und Ästen zu schaffen, die sich den Raum mit Papier, Epoxidharz, Bronze und Beton teilen. „Ich finde Inspiration von überall und überall, einschließlich verlassener und überwucherter Umgebungen, Einöden, Berglandschaften, Felsbrocken, botanischen Gärten, Bestattungen und Höhlen. Nachdem ich zwei Jahrzehnte lang in Chicago, Florida und London Kunst studiert und praktiziert hatte, hat mich die Rückkehr nach Indien zum Sehen gebracht a landscape Meine eigene Stadt und ihre Zerstörung in einem neuen Licht: als meine Inspiration und mein Material. Ich finde meine Heimatstadt als ein lebendiges Museum“, sagte Agarwala aus Kalkutta, die es liebt, in der Natur gefundene Exemplare zu sammeln, zu dokumentieren und zu fotografieren. „Zurück in meinem Studio begann ich zu studieren und neu zu denken, ließ es jahrelang trocknen und fing an, verschiedene Proben zu verbinden, die aus widrigen Klimazonen und Regionen gesammelt wurden“, fügt sie hinzu. Trivedis Arbeit hinterfragt die Kriterien dafür, ein Inder zu sein; Es bezieht sich insbesondere auf die koloniale Praxis der Dokumentation und Untersuchung der einheimischen indischen Flora durch die Erstellung visueller Alben. Von Kaur entlehnte Bilder und Texte schlagen eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und erforschen die Verbundenheit von Menschen und mehr als Menschen. Kuratorin Bhavna Kakkar, die zusammen mit Sujata Rai, der Kuratorin der Ausstellung, eine größere Wiederholung der Ausstellung plant, sagt: „Leider gibt es immer noch viele, die die Notwendigkeit von Landwirtschaft und Gartenbau in Frage stellen. Wir können den Einfluss des Anthropozäns nicht ignorieren ( die Periode, in der menschliche Aktivitäten waren, ist der vorherrschende Einfluss von Klima und Umwelt) auf die Natur. Wir Menschen sind ein wichtiger Teil verschiedener Ökosysteme. Wenn die Natur verfällt, diskriminiert sie nicht. Wir müssen den dringend benötigten ökologischen Wandel anerkennen mit der Natur zu versöhnen.“

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Fang ihn direkt

Was: Die Welt wartet auf Sie wie ein Garten

Wo: Latitude 28, F-208, Erdgeschoss, Lado Sarai

In bis: 30. Juni

Öffnungszeiten: 11 bis 19 Uhr (sonntags geschlossen)

Nächste Metrostation: Saket auf der gelben Linie

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