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Deutschlands Oppositionsführer Merz verteidigt Privatreise | Neuigkeiten | DW

CDU-Chef Friedrich Merz hat am Sonntag in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender ZDF seine Privatflugreise zur Hochzeit von Finanzminister Christian Lindner von der FDP verteidigt.

Die CDU ist Deutschlands größte Oppositionspartei, während die FDP neben der Sozialdemokratischen Partei (SPD) und den Grünen Teil der Regierungskoalition des Landes ist.

Was hat Merz gesagt?

Merz sagte dem ZDF, er bereue das Fliegen nicht.

„Kurz gesagt: Ich verbrauche mit diesem kleinen Flieger weniger Sprit als jedes Dienstauto eines Mitglieds der Bundesregierung. Deshalb fliege ich“, sagte Merz.

Merz fügte hinzu, er nutze sein Flugzeug „hauptsächlich für berufliche Zwecke“.

„Ich stehe zu ihr“, sagte er, „und sie ist, wenn Sie wollen, ein alter Traum von mir.

Fotos von Mears und seiner Frau an Bord des Plans machten Anfang dieses Monats Schlagzeilen. Merz hat das Flugzeug selbst geflogen.

Das Paar ging auf die Insel Sylt im Norden Schleswig-Holsteins, wo Lindner die Politjournalistin Franka Lehfeldt heiratete. Sylt gehört zu den Nordfriesischen Inseln und liegt südlich der Grenze zu Dänemark.

grüne Antwort

Landwirtschaftsminister Cem Özdemir von den Grünen reagierte auf die Behauptung von Merz, er verbrauche weniger Sprit als ein Mitglied der Regierungskoalition.

„Mein Firmenwagen ist ein Elektroauto und verbraucht daher direkt keinen Sprit. Mein Fahrrad auch nicht“, schrieb Özdemir am Sonntagabend auf Twitter.

Mit Material von DPA

Bearbeitet von: John Seide

Siehe auch  Wut über deutsche Vertreibungsprioritäten