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Deutschland sagt 10 Milliarden Euro für Indiens Klimaschutzziele zu

Modi und Schulze kamen überein, innerhalb der Regierungskonferenz einen bilateralen ministeriellen Mechanismus einzurichten, um die politische Richtung für diese Partnerschaft vorzugeben

Modi und Schulze kamen überein, innerhalb der Regierungskonferenz einen bilateralen ministeriellen Mechanismus einzurichten, um die politische Richtung für diese Partnerschaft vorzugeben

Deutschland hat Indien am Montag zusätzliche Hilfe in Höhe von 10 Mrd.

„Deutschland beabsichtigt, seine finanzielle, technische und sonstige Zusammenarbeit mit Indien mit einem langfristigen Ziel von mindestens 10 Milliarden Euro an neuen und zusätzlichen Zusagen bis 2030 im Rahmen dieser Partnerschaft (für eine grüne und nachhaltige Entwicklung) zu verstärken“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung . Veröffentlicht nach der 6. indisch-deutschen Regierungskonsultation (IGC) hier.

Die gemeinsame Erklärung wurde nach Gesprächen zwischen Ministerpräsident Narendra Modi und Bundeskanzler Olaf Scholz veröffentlicht.

Die beiden Führer kamen überein, einen bilateralen Ministermechanismus innerhalb des irakischen Regierungsrates einzurichten, um dieser Partnerschaft die politische Richtung zu geben.

Auf der COP-26 in Glasgow verpflichtete sich Indien zu Netto-Null-Emissionen bis 2070 und kündigte an, bis 2030 50 % seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu beziehen Erreichung einer Verringerung der CO2-Intensität um 45 % gegenüber dem Niveau von 2005 bis 2030.

„Dies wird unter anderem das Erreichen ihrer ehrgeizigen Ziele im Klimaschutz und im Raum für nachhaltige Entwicklung unterstützen, die deutsch-indische Forschung und Entwicklung (F&E) weiter stärken, private Investitionen fördern und damit die Finanzierung erhöhen“, heißt es in der Erklärung genannt.

Sowohl Herr Modi als auch Herr Schulz sagten, die deutsch-indische Zusammenarbeit bei nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz habe ihre Verpflichtungen im Rahmen des Pariser Abkommens und der Ziele für nachhaltige Entwicklung geleitet, einschließlich der Bemühungen, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf weniger als 2 °C zu begrenzen. vorindustriellen Niveaus zu erreichen und den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

Als Ergebnis der Deutsch-Indischen Partnerschaft für grüne und nachhaltige Entwicklung einigten sich beide Seiten darauf, auf der Grundlage des Inputs der vom Deutsch-Indischen Energieforum (IGEF) unterstützten Arbeitsgruppe einen deutsch-indischen Fahrplan für Wasserstoff zu entwickeln.

Sie einigten sich auch darauf, eine indisch-deutsche Partnerschaft für erneuerbare Energien zu gründen, die sich auf innovative Solar- und andere erneuerbare Energiequellen konzentriert, einschließlich der Herausforderungen im Zusammenhang mit Stromnetzen, Speicherung und Marktdesign, um eine gerechte Energiewende zu erleichtern.

Die beiden Regierungschefs einigten sich auch darauf, die Zusammenarbeit in grünen Energiekorridoren wie der Leh-Haryana-Übertragungsleitung und dem kohlenstoffneutralen Ladakh-Projekt weiter zu erörtern.

Die beiden Seiten einigten sich darauf, die Zusammenarbeit bei Risikofinanzierung und Versicherungslösungen gegen Klima- und Katastrophenrisiken sowie beim Aufbau von Kapazitäten durch die Global Initiative for Disaster Risk Management zu verstärken.

Deutschland begrüßte die Ankündigung Indiens, der globalen Partnerschaft InsuResilience beizutreten.

In der gemeinsamen Erklärung heißt es, die beiden Seiten einigten sich darauf, die Zusammenarbeit mit dem indischen und deutschen Privatsektor im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften für Innovationen und Investitionen in die SDGs und Klimaziele zu verbessern, insbesondere durch DeveloPPP und strukturierte Finanzierungsmechanismen zur Mobilisierung des Privatsektors.

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