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Deutschland erhöht Reisewarnungen für Reisen in Risikogebiete

Nach mehreren Monaten enger Sperrung haben deutsche Beamte angekündigt, die Reisewarnungen des Landes zu ändern und die Reisebeschränkungen schrittweise zu lockern.

Die neu gelockerten Beschränkungen gelten laut Schengenvisainfo.com für Reisende aus der EU und dem Schengen-Raum, die nun ohne größere Probleme nach Deutschland einreisen können.

Ähnliche Entscheidungen wurden im Hinblick auf die epidemiologische Situation in Deutschland und anderen europäischen Ländern, die Fortschritte bei der Impfstoffrolle und die Einführung der digitalen EU-Zertifizierung getroffen.

Laut einer Pressemitteilung des Außenministeriums sind Reisewarnungen für Niedrigrisikogebiete seit dem 1. Juli aufgehoben worden. Damit warnt das Ministerium nicht mehr explizit vor Reisen in mehr als 80 Länder, sondern rät zu besonderer Vorsicht.

Darüber hinaus müssen Passagiere und zurückkehrende deutsche Staatsbürger sich nicht mehr registrieren oder sich einem COVID-19-Test unterziehen, wenn sie nicht mit dem Flugzeug gereist sind.

Die Reisewarnung wird nach Angaben des Ministeriums nur in Hochrisikogebieten und Gebieten wirksam sein, in denen Virusvarianten weit verbreitet sind.

Derzeit werden nur Großbritannien, Portugal und Russland als Virusvariantenregionen eingestuft. In den meisten Fällen ist kein europäisches Land auf der Liste.

Deutsche Politiker sind zutiefst besorgt über die rasante Verbreitung der hoch ansteckenden COVID-Delta-Variante. Daher hat Deutschland die EU-Mitgliedstaaten aufgefordert, Importe aus Großbritannien zu verbieten, da die Delta-Variante weit verbreitet ist.

Nur deutsche Staatsbürger und in Deutschland lebende Nichtdeutsche dürfen aus Gebieten mit Virusvariation in das Land zurückkehren. Bei der Ankunft ist zu beachten, dass sie sich 14 Tage lang selbst isolieren müssen, unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder sich vom Virus erholt haben.

Im Gegensatz dazu unterliegen die meisten europäischen Länder bei der Einreise nach Deutschland keinen Einreisebeschränkungen, da sie niedrige Infektionsraten verzeichnen und nicht mehr in die Kategorie der Risikogebiete fallen. Daher müssen nicht alle Personen, die aus einem EU-Land mit geringem Risiko auf dem Landweg nach Deutschland einreisen, geimpft, genesen oder auf die Krankheit getestet werden.

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Auf der anderen Seite müssen diejenigen, die auf dem Luftweg in das Land einreisen, vor der Abreise einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder negative COVID-19-Testergebnisse vorlegen. Die gleiche Regelung gilt für deutsche Staatsangehörige, die in ihre Heimat zurückkehren.

Zuvor hatten deutsche Beamte angekündigt, dass vollständig geimpfte Ukrainer einreisen dürfen, wenn sie mit einem der von der Europäischen Arzneimittelagentur zugelassenen Impfstoffe geimpft worden wären.