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Deutsches Startup springt mit Ex-Ipsen-Verbindung als Pilotprogramm in die heiße Welt der radioaktiven Medikamente – Endpoints News

Radiopharmazeutika werden weiterhin zu einem heißen Thema in der Biopharmazie, an dem Unternehmen wie Sequoia, Novartis und Bristol-Myers Squibb teilnehmen möchten. Ein neues Startup, das am Mittwoch gegründet wurde, versucht, die Welle zu erwischen, beginnend mit einem Team und Vermögenswerten von Ipsen.

Ariceum Therapeutics mit Sitz in Berlin hat 25 Millionen US-Dollar (26,7 Millionen US-Dollar) in Serie A erhalten, um seine Kernaktiva und Peptidderivate weiterzuentwickeln. Ariceum wurde letztes Jahr gegründet (und von EQT Life Sciences mitbegründet) und wird von Manfred Rüdiger geleitet, einem Veteranen mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Welt der Biopharmazeutika.

Das Unternehmen wurde um den Verkauf von Vermögenswerten von Ipsen herum gegründet, mit einem radiopharmazeutischen Kandidaten und einem Team von Forschern, darunter laut Rüdiger der neue CMO von Ariceum.

Der fragliche Ursprung mit dem Spitznamen Satoreotid ist ein Radiopharmakon und ein Antagonist des Somatostatin-Typ-2-Rezeptors (SST2), der bei vielen Krebsarten überexprimiert wird, sagt Rüdiger. Dazu gehören Krankheiten wie kleinzelliger Lungenkrebs, hochgradige neuroendokrine Tumore (NETs) und Neuroblastome. Satoreotid wird als „Therapeutikum“ zur Diagnose und Behandlung von Tumoren eingesetzt, die den SST2-Rezeptor exprimieren.

„Der Grund, warum sich die Aktionäre entschieden haben, in das Geschäft mit Radiopharmazeutika einzusteigen, ist, dass es zu einem sehr heißen und sehr wettbewerbsintensiven Bereich mit einigen der großen Erfolge geworden ist, die es in letzter Zeit hatte“, sagte Rüdiger. „Jeder versteht jetzt, dass kleine Verbindungen, die man sich per Injektion in eine Vene geben kann, den Tumor sowie Metastasen und Krebszellen im ganzen Körper finden und mit der radioaktiven Ladung töten.“

In der ersten Runde beteiligten sich drei Investoren, darunter EQT, das schwedische Unternehmen HealthCap und das Schweizer Unternehmen Pureos Bioventures. Alle drei Investoren werden in den Vorstand von Ariceum einzahlen.

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Ariceum wird die Mittel für verschiedene Zwecke verwenden, wie etwa die Aufstockung des Personals und den allgemeinen Betrieb, mit dem Ziel, bis zum nächsten Jahr drei klinische Studien durchzuführen. Die Landebahn für die Runde sei zu kurz, sagte Rüdiger, und das Unternehmen gehe davon aus, in der zweiten Jahreshälfte 2022 eine weitere Finanzierungsrunde anzustreben.

Rüdiger stellt fest, dass das Unternehmen anders dasteht als andere auf diesem Gebiet, da die Führungskräfte mit klinischen Vermögenswerten der Phase II beginnen, wo die Sicherheit für Patienten bereits nachgewiesen wurde. Während sich Satorotid noch am Anfang seiner klinischen Entwicklung befand, wurde es in früheren Studien bereits mehr als 100 Patienten verabreicht.

Er sagte auch, dass Ariceum einen soliden Start hingelegt habe, da es mit einem erfahrenen Team und Investoren, die mit dem Raum vertraut sind, durchstarte. Laut Rüdiger helfen diese Faktoren dem Unternehmen, sich von anderen Startups in der Branche abzuheben.

Das Unternehmen will jedoch vorankommen und nicht unbedingt versuchen, andere zu kontrollieren.

„Man muss seinen Sweetspot finden. Auch hier gibt es, wie in der Autoindustrie, nicht nur BMW und Porsche. Es gibt noch viele, viele mehr und sie sind alle erfolgreich.“ „Wir haben also eine Plattformtechnologie, auf der wir unsere Scans aufbauen und neue Fahrzeuge entwickeln. Und ich denke, wir haben einige sehr gute Ideen, wie wir das effizienter als andere tun können.“