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Deutscher Gas-Notfallplan von Olaf Schultz bei ‚DAYS‘ vorgestellt, als die Energiekrise ausbricht | Welt | Nachrichten

Laut der deutschen Zeitung Die Welt steht Deutschland kurz davor, eine Energiekrise auszurufen, da das russische Energieunternehmen Gazprom weniger Erdgas liefert. Berichten zufolge hat Gazprom die Lieferungen um bis zu 40 Prozent reduziert.

Der Staatsminister im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Patrick Graechen, hat die Energiewirtschaft davor gewarnt, bereits an diesem Wochenende von einer Notstandsversorgung auszugehen.

Die Welt sagte, die Kriterien für das Auslösen einer „Alarmstufe“ seien eine „gravierende Reduzierung der Gasflüsse“ oder „längerer technischer Ausfall kritischer Infrastruktur“. Sie sagte, die Kriterien schienen erfüllt zu sein.

Nach dieser „Alarmstufe“ wird die Notstufe ausgerufen und der Gasmarkt ausgesetzt.

Als nächstes wird die Bundesnetzagentur (BNetzA) in ihrer Funktion als „Bundesverteiler von Lasten“ einzelne Branchen und Kundengruppen je nach Relevanz und Bedarf beliefern.

Da einzelne Verbraucher als „besonders geschützte Kunden“ gelten, werden Akteure der Branche die Auswirkungen als erste zu spüren bekommen.

Lebensmittellieferanten, die gezwungen sind, teures Benzin als Alternative zu gescheiterten russischen Lieferungen zu kaufen, können die Kosten jedoch auf die Verbraucher im Supermarkt abwälzen, was den Geldbeutel der Deutschen weiter belastet.

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Dieser Schritt führte dazu, dass Russland die Erdgaslieferungen an Gazprom Deutschland unterbrach. Die Bundesregierung kauft jetzt alternatives Gas, damit das Unternehmen seine Verträge weiterhin bedienen kann.

Um die Verbraucher vor der Insolvenz von Gazprom Germania zu schützen, hat die deutsche Regierung dem Unternehmen Berichten zufolge ein Darlehen in Höhe von 10 Milliarden Euro (8,58 Milliarden Pfund) gewährt.

Wenn Moskau beschließt, die Situation durch Kürzung weiterer Lieferungen zu eskalieren, könnte dies möglicherweise den deutschen Durchschnitt beeinträchtigen, da Unternehmen gezwungen sind, teureres alternatives Gas zu kaufen.

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