Limburger Zeitung

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Deutsch-neuseeländisches Team untersucht neue Katalysatoren für die Elektrolyse

Aug 19 (Now Renewable Energy) — Die Universität Bayreuth in Deutschland, das Forschungsinstitut Fraunhofer IFAM und drei Universitäten in Neuseeland wollen ein kostengünstiges Verfahren zur Elektrolyse von Wasser entwickeln, das Nickel und Mangan als Katalysatoren verwendet.

Die Partner haben Anfang August ein Projekt gestartet, das es ermöglichen soll, grünen Wasserstoff auf Basis der Anionenaustauschmembran-Technologie (AEM) ohne Verwendung seltener Edelmetalle wie Iridium herzustellen.

Das Forschungsteam wird versuchen, neue Katalysatoren zu entwickeln, die unter realen Arbeitsbedingungen hergestellt und getestet werden, mit dem Ziel, die AEM-Elektrolysetechnologie im industriellen Maßstab zu entwickeln und einzusetzen.

Die Universität Bayreuth teilte in einer Mitteilung mit, dass sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Förderung in Höhe von rund 240.000 Euro (244.000 US-Dollar) zur Finanzierung ihrer Arbeit erhalten werde.

Die Initiative mit dem Namen HighHy ist eines von drei ausgewählten Projekten, die im Rahmen des Förderaufrufs „Green Hydrogen Collaboration with New Zealand“ gefördert werden.

An dem Forschungsprojekt sind neben der Universität Bayreuth und dem Dresdner Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) auch die neuseeländischen Universitäten Canterbury, Auckland und Wellington beteiligt.

„Deutschland und Neuseeland haben ein starkes Interesse daran, ihre Energiesysteme auf nachhaltigere und effizientere Technologien umzustellen. Eine der Achsen der bilateralen Zusammenarbeit ist die grüne Wasserstofftechnologie, die ein wichtiger Bestandteil der deutschen Dekarbonisierungsstrategie ist“, sagte Christina Roth, Projekt Bayreuth Koordinator.

(1 EUR = 1,018 US-Dollar)

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