Limburger Zeitung

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Der Vorfall der deutschen polizeilichen Ermittlungen zur Schulz-Partyveranstaltung

Berlin — Die deutsche Polizei ermittelt, nachdem sich mehrere Frauen nach einer Veranstaltung der Bundestagsfraktion der Partei von Bundeskanzler Olaf Scholz unwohl gefühlt hatten.

Die Berliner Polizei teilte am Samstag mit, dass die Ermittlungen von einer 21-jährigen Frau eingeleitet wurden, die sich mehrere Stunden nach dem Sommerkonzert der Sozialdemokraten am Mittwoch schwindelig und unwohl fühlte und sich dann an den folgenden Abend nicht mehr erinnern konnte. Sie ging zu Tests ins Krankenhaus, und die Polizei ordnete einen Bluttest an, um mögliche Giftstoffe zu analysieren.

Die Polizei sagte, die Frau habe bei der Gelegenheit gegessen und getrunken, aber keinen Alkohol konsumiert. Bis Samstagmorgen gab es vier weitere Fälle, in denen Personen über ähnliche Symptome berichteten. Deutsche Medien berichteten, sie seien offenbar Opfer sogenannter „Knockout-Tropfen“ geworden, die Getränken oder Speisen beigemischt werden können. Die Polizei sagte, sie warte auf Testergebnisse.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren mit Unbekannten wegen des Verdachts der Körperverletzung ein. Sie und die Mitte-Links-Sozialdemokraten sagten, ihnen seien darüber hinausgehende Verbrechen nicht bekannt.

SPD-Chef Lars Klingbeil sagte gegenüber Welt TV, er sei „empört, dass so etwas bei einer von der Partei organisierten Veranstaltung passieren kann“. Er sagte, die Fraktionsführung kooperiere mit den Behörden und er hoffe, „dass der oder die Täter festgenommen und dann zur Rechenschaft gezogen werden“.

Rund 1.000 Menschen nahmen am Mittwoch an der jährlichen Zeremonie teil, darunter die Kanzlerin, Parteigesetzgeber und ihre Mitarbeiter.

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