Limburger Zeitung

Deutsche und europäische Nachrichten, Analysen, Meinungen und aktuelle Nachrichten des deutschen internationalen Senders.

Der türkische Außenminister bezeichnet die deutschen Behörden aufgrund ihrer Reaktion auf den nationalistischen Gruß des Spielers als „fremdenfeindlich“.

Der türkische Außenminister bezeichnet die deutschen Behörden aufgrund ihrer Reaktion auf den nationalistischen Gruß des Spielers als „fremdenfeindlich“.

[Associated Press]

Am Mittwoch gab das türkische Außenministerium eine Erklärung zu den Disziplinaruntersuchungen des Europäischen Fußballverbandes (UEFA) gegen den türkischen Fußballspieler Merih Demiral heraus, der während des EM-2024-Spiels gegen Österreich eine Geste im Zusammenhang mit der ultranationalistischen Gruppe „Graue Wölfe“ gemacht hatte Dienstag.

Das türkische Außenministerium bezeichnete in seiner Stellungnahme die Ermittlungen als „inakzeptabel“ und bezeichnete die Reaktion der deutschen Behörden als „fremdenfeindlich“.

In der Erklärung hieß es: „Es ist inakzeptabel, dass die UEFA eine Disziplinaruntersuchung gegen unseren Spieler Merih Demiral einleitet.“

Darüber hinaus zitierte das Ministerium einen Bericht deutscher Behörden aus dem Jahr 2023, in dem es hieß, nicht jeder, der eine Grauwolf-Geste mache, könne als Rechtsextremist eingestuft werden.

„Die Bewegung der Grauen Wölfe ist in Deutschland nicht verboten, aber die Reaktionen der deutschen Behörden auf Herrn Demiral deuten auf Fremdenfeindlichkeit hin“, berichtete die Zeitung und bezeichnete die Reaktionen als „politisch motiviert“.

Die deutsche Innenministerin Nancy Weisser erklärte am Mittwoch zuvor, dass „Symbole türkischer Rechtsextremisten in unseren Stadien keinen Platz haben“ und forderte die UEFA auf, „den Fall zu untersuchen und die Verhängung von Sanktionen in Betracht zu ziehen“.

Siehe auch  Die Ausführung leichter Aufgaben durch Cobots