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Der Ausbruch des Ätna löst in Italien „Alarmstufe Rot“ und Reisechaos aus  Weltnachrichten

Der Ausbruch des Ätna löst in Italien „Alarmstufe Rot“ und Reisechaos aus Weltnachrichten

Die Aktivität auf dem Ätna in Italien hat seit Mittwochabend deutlich zugenommen (Bild: SWNS)

Vulkanausbrüche in Italien Die Vulkane Ätna und Stromboli haben auf der im Mittelmeer gelegenen Insel Sizilien die Alarmstufe erhöht.

Die Aktivität am 10.905 Fuß hohen Vulkan Ätna – dem höchsten in Europa – hat in den letzten 24 Stunden deutlich zugenommen. Die Bilder zeigten Lava, die mit erstaunlicher Kraft aus dem größten Krater des Ätna-Vulkans floss.

Am nahegelegenen Flughafen Catania, dem wichtigsten internationalen Tor nach Sizilien, wurden Dutzende Flüge gestrichen oder verspätet. Etwa 15.000 Passagiere waren von der Störung betroffen.

Ryanair musste 42 Flüge innerhalb Italiens streichen – nach Rom, Venedig, Pisa und Bergamo – während easyJet Verbindungen nach London, Mailand und Neapel strich.

Mittlerweile wurden einige Ankömmlinge in das vier Autostunden entfernte Palermo umgeleitet.

Karte mit dem Ort des Ausbruchs auf Sizilien (Bild: MetroUK/SWNS/Google)

Für den Rest des Tages kommt es zu Betriebsausfällen, der Flughafen Catania bleibt jedoch geöffnet und hat sich noch nicht zur Situation geäußert.

Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) – im Wesentlichen das Ätna-Observatorium – hat eine rote Warnung herausgegeben, was bedeutet, dass sich die Situation verschlechtern könnte.

Es warnte am Mittwoch um 20 Uhr vor einem „allmählichen Anstieg“ der strombolianischen Aktivität im Voragini-Krater.

Das Institut fügte in einer Erklärung hinzu: „Die durchschnittliche Amplitude des vulkanischen Bebens hat nach dem allmählichen Anstieg, der gestern Abend um acht Uhr beobachtet wurde, das hohe Niveau erreicht, mit steigender Tendenz.“

Das italienische Katastrophenschutzministerium warnte, dass es sich hierbei nicht um ein Einzelereignis handele, da der Ätna in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach ausgebrochen sei.

Noch vor wenigen Tagen spuckten die Vulkane Ätna und Stromboli heiße Asche und Lava und zwangen die Behörden, den Flughafen vorübergehend zu schließen.

Am Freitag in den sozialen Medien verbreitete Videoaufnahmen zeigten die Straßen im Zentrum von Catania und Autos, die mit dicken Schichten schwarzer Asche bedeckt waren und den Verkehr verlangsamten.

Die Behörden rieten Touristen, den Anweisungen der Regierung über Radio und Fernsehen zu folgen und die Gebiete rund um den Vulkankrater zu meiden.

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