Limburger Zeitung

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D-Orbit hat die Ausschreibung für den Start und Einsatz von zwei Satelliten der TU Berlin gewonnen

Ion-Satellitenträger setzt CubeSats ein. Bildnachweis: D-Orbit

Edinburgh / Vino Mornasco, 29. August 2022. D-Orbit, ein Raumfahrtlogistik- und Orbitaltransportunternehmen, hat eine öffentliche Ausschreibung für den Start und Einsatz von zwei Satelliten gewonnen, die vom Leiter des Bereichs Raumfahrttechnologie D-Orbit der TU Berlin (Technische Universität/Berlin Institute of Technology) entworfen und gebaut wurden.

Die NanoFF (Nano-Satellites in Formation Flight) CubeSats werden in das orbitale Transportfahrzeug des Unternehmens, den ION Satellite Carrier, integriert. ION wurde entwickelt, um Satelliten präzise einzusetzen und Technologie für Nutzlasten von Drittanbietern im Orbit zu demonstrieren. Die Antriebseinheit des Fahrzeugs ermöglicht das Ändern der Höhe, Neigung und Ortszeit des aufsteigenden Knotens.

Die beiden Satelliten werden vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert. Ziel der Mission ist es, zu demonstrieren, wie man den Flug einer Helixformation erreicht, aufrechterhält und nutzt. Letzteres bedeutet, dass die Satelliten um eine gemeinsame Umlaufbahn kreisen.

ION CubeSats werden in einer Höhe von 500-600 km in einer sonnensynchronen Umlaufbahn gestartet. Die Satelliten werden mit hochpräzisen Steuerungen ausgestattet, die von ausfahrbaren Solarmodulen gespeist werden. Laut D-Orbit wird das Raumschiff mehrere Orbitalmanöver durchführen, um den relativen Abstand zwischen ihnen zu ändern und verschiedene Anwendungsszenarien zu demonstrieren. Der Start ist derzeit für das zweite Quartal 2023 geplant.

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