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COVID-19 droht teilweise in Europa wieder seinen hässlichen Kopf zu zeigen: DONG-A ILBO

Die COVID-19-Pandemie scheint sich in einigen Teilen Europas wie Deutschland, wo eine Rückkehr zur Normalität früh eingetreten ist, zu erholen. Da diejenigen, die nicht geimpft wurden, die Ursache für steigende Trends bei COVID-19-Infektionen werden, verstärken die betroffenen Länder die Quarantänevorschriften, wie beispielsweise die Anordnung von nicht mit COVID-19-Impfstoffen geimpften Personen, zu Hause zu bleiben.

In Deutschland, Österreich und den Niederlanden ist die Zahl der bestätigten Fälle allmählich gestiegen und erreichte laut Reuters den höchsten Stand seit dem Ausbruch von COVID-19. Deutschland verzeichnete am Donnerstag 50.377 neue bestätigte Fälle, die Live-Statistik-Website Worldometer, die Coronavirus-Nachrichten verfolgt, 1,6-mal die höchste Zahl, die Mitte Dezember letzten Jahres verzeichnet wurde – eine Zeit, in der sich die Lage verschlechterte, bevor COVID-19-Impfstoffe verfügbar wurden. Die Fälle liegen bei 31.000. Auch Österreich und die Niederlande wiesen mit 11.975 bzw. 16.287 die höchsten Tageszahlen seit Ausbruch der Pandemie auf.

Vor allem diejenigen, die nicht geimpft sind, stehen im Zentrum der rasanten Verbreitung von COVID-19. Bisher wurden in Deutschland 67 Prozent, in Österreich 63 Prozent und in den Niederlanden 69 Prozent geimpft – alle haben die 70-Prozent-Schwelle bei den Vollimpfungsraten noch nicht erreicht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte, das Land sei stark von der Epidemie betroffen, die vor allem von noch nicht geimpften Bürgern angeführt werde.

Unter diesen Umständen wurden die Quarantänemaßnahmen in allen vom Coronavirus stark betroffenen Ländern verschärft. Oberösterreich, das österreichische Bundesland mit der niedrigsten Vollimpfungsrate, ist im Land am stärksten von COVID-19 betroffen. Und die Regionalregierung beschloss laut BBC News, nicht geimpfte Personen ab kommenden Montag aus nicht wesentlichen Gründen davon abzuhalten, ihren Platz zu verlassen.

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Der österreichische Bundespräsident Alexander Schallenberg erklärte, dass die Maßnahme diejenigen, die nicht geimpft wurden, praktisch daran hindert, ihr Zuhause zu verlassen, wenn sie nicht zur Arbeit gehen, Lebensmittel einkaufen und Sport treiben. Österreich kündigte an, Anfang nächsten Monats den Zugang zu Restaurants, Friseursalons und Hotels für ungeimpfte Personen zu verhindern.

Am kommenden Montag will die Bundesregierung den Zugang nicht geimpfter Personen zu Restaurants, Kinos, Museen und geschlossenen Hallen in Berlin und im Land Brandenburg einschränken. Personen, denen noch keine COVID-19-Impfstoffe injiziert wurden, wird der Zugang zu Restaurants und anderen wichtigen Einrichtungen verweigert, selbst wenn eine ärztliche Diagnose vorgelegt wird, die die Negativität der Person bezeugt. Die niederländische Regierung erwägt auch Maßnahmen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Bürgern, die nicht vollständig geimpft sind.

Jung Yeop Jo jjj@donga.com