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Autolackierung selber machen – so wird’s gemacht!

Ob die Karosserie Ihres Fahrzeugs sichtbare Kratzer aufweist oder ob Sie einfach nur eine neue Farbe wünschen – die Lackierung Ihres Fahrzeugs ist eine kostengünstige Möglichkeit, Ihrem Auto einen völlig neuen Look zu verleihen.

Der Unterschied zwischen einer professionellen Sprühlackierung und einer selbst ausgeführten ist jedoch meist deutlich sichtbar. Und wenn Sie sich vorher nicht richtig informieren, kann die ganze Angelegenheit zu einem Desaster werden.

In diesem Artikel finden Sie alle notwendigen Tipps und Anleitungen, die Ihnen eine Menge Zeit bei der Recherche sparen werden.  Lassen Sie uns beginne.

Materialien

Um Ihr Fahrzeug richtig zu lackieren, wird folgendes gebraucht:

–          Spritzpistole,

–          Abdeckband/Maskierfolie,

–          Abdeckfolie,

–          Mikrofaser-Handtuch,

–          Karosserie-Spachtelmasse,

–          Reinigungstücher,

–          Farbe Ihrer Wahl,

–          Elektrische Schleifmaschine,

–          Schleifpapier/Schleifschwämme.

Profi-Tipp: Eine ordentliche Lackierung darf nicht überstürzt werden – eine gute Lackierung braucht Zeit. Nehmen Sie sich also am besten ein paar Tage Zeit, um die Arbeit richtig zu erledigen.

Vorbereitung

Guter Standort

Bevor Sie mit der eigentlichen Lackierung beginnen, müssen Sie einen geeigneten Ort für die Lackierung finden. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Standort viel Platz für die Arbeit rund um Ihr Auto bietet, dass es einen Stromanschluss gibt und dass es nur wenig Staub gibt. Achten Sie darauf, dass Ihr Auto nicht in der Nähe von Gegenständen steht, die Sie nicht lackieren möchten. Tragen Sie eine Schutzbrille und eine Staubmaske, um sich vor den Farbdämpfen und dem Staub zu schützen.

Rost entfernen

Reparieren Sie alle sichtbaren Dellen, entfernen  Sie Rost-,  Chrom- oder Kunststoffverkleidungen, bevor Sie beginnen. Zierleisten und Verkleidungen können nach der Lackierung ausgetauscht werden.

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Schleifen

Schleifen Sie die Metallflächen des zu lackierenden Bereichs mit Schleifpapier der Körnung 600 ab. Reiben Sie das Schleifpapier über die gesamte Fläche hin und her. Langsam beginnt der Lack vom Auto abzublättern. Sobald der größte Teil der Farbe entfernt ist, wechseln Sie zu Schleifpapier der Körnung 1500.

Reinigung

Wischen Sie alle Oberflächen Ihres Fahrzeugs mit einem Lappen und Brennspiritus gründlich ab, um alle Ölrückstände zu entfernen und das Fahrzeug für die Lackierung vorzubereiten.

Abkleben

Decken Sie die Oberflächen Ihres Fahrzeugs, die nicht lackiert werden sollen, mit Abdeckband und Zeitungspapier ab, z. B. Spiegel, Fensterverkleidungen, Kühlergrills, Nummernschilder, Türgriffe, Glas usw.

Grundierung

Die Grundierung bereitet die Oberfläche darauf vor, die Farbe besser aufzunehmen. Dadurch wird auch die Lebensdauer des Lacks verlängert und die Oberfläche des zu lackierenden Fahrzeugs geschützt. Wir empfehlen Ihnen, eine korrosionsbeständige und selbstätzende Grundierung zu verwenden. Tragen Sie die Grundierung auf und warten Sie, bis sie vollständig getrocknet ist.

Lackierung

Schütteln Sie jede  Farbdose mindestens 3 Minuten, bevor Sie diese verwenden. Nachdem Sie die Grundierung gründlich geschüttelt haben (lesen Sie immer die Anweisungen auf der Dose), tragen Sie die Grundierung auf, indem Sie sie in einem leichten, gleichmäßigen Muster auf die Platte sprühen. Sprühen Sie nicht zu dick auf, da die Farbe sonst Falten wirft und Sie wieder von vorne anfangen müssen.

Lassen Sie jede Schicht der Grundierung gründlich trocknen, bevor Sie eine weitere auftragen. Es wird empfohlen, mindestens 3 oder 4 Schichten aufzutragen. Als Nächstes tragen Sie den Grundanstrich auf. Wiederholen Sie die obigen Anweisungen, aber mit dem Basislack, und tragen Sie die Schichten gleichmäßig und dünn auf, wobei Sie jedes Mal die gesamte Platte bedecken.

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Nun folgt der Klarlack. Diesmal sprühen Sie den Klarlack in eine Richtung, ohne mit jeder Schicht über denselben Bereich zu gehen. Warten Sie 5 – 10 Minuten und fühlen Sie, ob er sich an einer unauffälligen Stelle klebrig anfühlt, bevor Sie eine weitere Schicht auftragen. Wenn der Klarlack vollständig getrocknet ist, prüfen Sie, ob es „Orangenhaut“ gibt (d. h., ob der Lack leicht gemustert ist, wie eine Orangenhaut). Wenn dies der Fall ist, sollten Sie die Stelle mit sehr feinem Schleifpapier abschleifen und dann entweder maschinell oder von Hand polieren, um eine sauberere Oberfläche zu erhalten.

Um den Lack zu schützen, sollten Sie zum Abschluss eine hochwertige Versiegelung verwenden, die dem Lack auch den ultimativen Tiefenglanz verleiht. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, sieht Ihr Auto jetzt viel besser aus als vorher, hat einen höheren Wiederverkaufswert und Sie haben sich eine Menge Geld gegenüber einer professionellen Lackierung gespart!

Entfernen Sie als Letztes  einfach das Abdeckband, während der Klarlack noch nass ist, und lassen Sie den Klarlack trocknen – und schon sind Sie fertig!