Limburger Zeitung

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„30 Millionen US-Dollar nicht von der Regierung verfügbar“

Der letzte deutsche Grand Prix stand im Formel-1-Kalender 2019 fest. In der vergangenen Saison wurde Nürberking auch nach Absage von Rennen außerhalb Europas wegen des Coronavirus aktiviert, scheint aber vorerst noch da zu sein. Sebastian Vettel ist eine Menge.

Formel 1 und Deutschland sind untrennbar miteinander verbunden. Michael Schumacher, der seit acht Jahren die Mercedes-Konstrukteurs-Weltmeisterschaft gewonnen hat, ist mit sieben WM-Titeln Rekordmeister, und während Sebastian Vettel noch fährt (viermaliger Meister), ist der deutsche Beitrag herausragend.

Das Problem für Deutschland ist derzeit, dass die Organisation des Grand Prix zu teuer ist. Die Austragung der Formel 1 würde den Besitzer von Liberty Media Millionen Dollar kosten. Organisieren lohnt sich bei dieser Summe nicht, es kommt auf die Sponsoren an, aber sie füllen nicht jede Lücke.

Im Moment nicht in Deutschland

Er sagt, er habe nicht damit gerechnet, dass der Schnitt in naher Zukunft in den deutschen GB-Kalender zurückkehren würde Frankfurter Allgemeine Zeitung. „Wie in manchen Ländern üblich, wird es keine 30 Millionen Dollar vom Staat geben. Die Politiker schauen sich das Wichtigste an. Die Subvention erscheint mir im Moment undenkbar.“

Deutschland muss den Kalender für Liberty Media nicht füllen, denn eine Reihe von Ländern ist bereit, tief in die Tasche zu greifen, um den Höhepunkt des Motorsports immer beliebter zu machen. Dazu gehören Katar, Saudi-Arabien, Vietnam, aber auch Südafrika. Die Regierungen dort zahlen der Organisation viel Geld, Deutschland hat also keine Chance.

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