„Euro-jin“ – kein Gangsterroman“: Elzerin veröffentlicht Roman

Sarah Sander aus der Westerwaldgemeinde Elz studiert in Frankfurt am Main Geowissenschaften und hat sich der Schriftstellerei verschrieben.

„Jo“, so der Spitzname der 29-Jährigen, hatte schon zwei Bücher geschrieben. Das dritte jedoch mit dem Titel „Euro-jin“ liegt jetzt auch gedruckt vor. Während sich die beiden ersten Werke mit dem Genre „Fantasy“ beschäftigen, ist das vor wenigen Tagen erschienene neue Buch eine Momentaufnahme der Gegenwart. Euro-jin ist eine Verballhornung von „Europa-jin“, dem japanischen Wort für Europäer, oder wörtlich „Europa-Mensch“.

Um was geht es in Euro-jin? Es gibt viele Gründe, auszuwandern. Hendrik ist vor seiner Vergangenheit im Raum Limburg nach Japan geflohen und lebt seitdem ein glückliches Leben als Mitglied der Band Euro-jin. Doch sein neues Leben stürzt in sich zusammen, als der Bandleader seine weiteren Pläne verkündet. Er will mit der Band nach Frankfurt am Main reisen, um am deutschen Vorentscheid des Eurovision Song Contest teilzunehmen. Ausgerechnet nach Frankfurt am Main, einer Stadt, die gefährlich dicht an Hendriks alter Heimat liegt. Doch Hendrik kann und will seine neuen Freunde nicht enttäuschen. Er begleitet die Band auf ihrer Reise über zwei Kontinente und hofft darauf, sich seinen Schatten nicht stellen zu müssen.

Mischung aus Road-Trip, Jugendroman und Gangstergeschichte

Euro-jin ist eine Geschichte um Freundschaft und der Angst vor dem eigenen Ich und der erste Roman, den Sarah Sander in ihrer Heimat angesiedelt hat. Ihr Fokus liegt dabei auf dem düsteren Limburg, den Schattenseiten der Stadt und ihrer Verbindung nach Frankfurt am Main. Der Roman ist dennoch locker und humorvoll geschrieben und stellt die eigentümliche Freundschaft zwischen Hendrik und dem Bandleader Taiki vor das dunkle Geschehen in der Vergangenheit des Deutschen. Die Mischung aus Road-Trip, Jugendroman und Gangstergeschichte ist für alle Leser ab dem Jugendalter geeignet und dürfte sowohl Freunde realistischer Literatur als auch die Leser klassischer Abenteuerromane ansprechen.

Sie habe schon immer ein Faible für Figuren und Charaktere gehabt, vor allem für die, die vernachlässigt würden, antwortet die junge Autorin auf die Frage, wie sie zur Schriftstellerei gekommen. Sei es der Sidekick in einer Erzählung, der Bösewicht im Fernsehen oder der Außenseiter in der Realität. Irgendwann habe sich daraus das Bedürfnis entwickelt, Geschichten zu erzählen. Nicht unbedingt deren Geschichten, aber Geschichten, in denen diese Figuren nicht an den Rand gestellt werden. „Als dann die Geschichten immer länger wurden und mir die Figuren immer mehr ans Herz gewachsen sind, wollte ich sie auch gerne mit der Welt teilen“, so Jo Sander. Und mittlerweile steht das vierte Buch, „Das Orakel“ vor der Drucklegung.

„Euro-jin – Kein Gangster-Roman“ ist unter der ISBN 9-783741-815744 in allen Buchläden und im Internet erhältlich. Mehr über die Autorin auf http://www.schreib-welten.blogspot.de.

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